Börsenbericht MDax Zurückhaltende Kaufimpulse beim MDax - Commerzbank verbesserte sich deutlich

Der MDax verzeichnete am Montag zum Handelsschluss klare Gewinne. Am besten performten Commerzbank, Sartorius und RTL Group.
Update: 11.03.2019 - 17:45 Uhr
MDax legt zu
MDax legt zu

FrankfurtBei Handelsschluss schloss der MDax bei 24.560 Punkten und hatte damit im Vergleich zum Vortag 1,07 Prozent zugelegt. Insgesamt waren 94 Prozent der Werte im Plus und 6 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,84 Prozent als auch der TecDax mit 1,45 Prozent verbuchten bei Handelsende ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Commerzbank mit 68,56 Millionen Euro Umsatz, Siltronic mit 16,30 Millionen Euro und ProSiebenSat.1 Media mit 15,87 Millionen Euro.

Die größten Gewinner waren bei Handelsende die Aktien des Kreditinstituts Commerzbank mit 7,10 Prozent, und des Medienunternehmens RTL Group mit 3,11 Prozent Zuwachs. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Immobilienunternehmens TAG Immobilien mit 1,48 Prozent, des Medienunternehmens Axel Springer mit 1,09 Prozent

Tops

Der Wert des Finanzdienstleisters Commerzbank gehörte bei Handelsschluss mit einem Plus von 7,1 Prozent zu den Gewinnern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 6,63 Euro konnte sich das Papier des Finanzdienstleisters um beträchtliche 47 Cent auf 7,10 Euro verbessern.

Nach oben ging es mit dem Sartorius-Wertpapier. Bei Handelsschluss gewann der Anteilschein des Biotech-Unternehmens 4,50 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 138,50 Euro und machte damit gute 3,25 Prozent gut. Zuletzt wurde Sartorius mit 143,00 Euro gehandelt.

Freude bei den Anlegern des RTL Group-Anteilscheines. Am Ende des Handelstages konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des TV-Konzerns den Stand von 49,76 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vortag um 3,11 Prozent verbessern.

Flops

Die Aktionäre des TAG Immobilien-Anteilscheines verzeichnete Verluste. Zum Börsenschluss gab der Wert des Wohnimmobilien-Konzerns klar nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 21,28 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,48 Prozent verschlechtert.

Abwärts ging es heute mit dem Axel Springer-Kurs. Zum Ende des Handelstages verlor der Wert des Medienunternehmens deutliche 52 Cent und verzeichnete mit 1,09 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 47,50 Euro. Zuletzt wurde Axel Springer mit 46,98 Euro gehandelt. Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Axel Springer nach Zahlen von 62 auf 54 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. In Reaktion auf den unerwartet schmerzhaften Ausblick des Medienkonzerns dürften die Erwartungen nun deutlich sinken, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer am Montag vorliegenden Studie. Er rechne mit einem Rückfall der durchschnittlichen Marktschätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie um 10 Prozent für 2020. Aktuell sieht der Experte keinen Treiber für die Aktie.

Kaum spürbar nach unten ging es ebenfalls mit dem 1&1 Drillisch-Kurs. Zum Handelsschluss verlor der Anteilschein des Telekommunikationsanbieters 34 Cent (0,94 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 36,32 Euro des Vortages. Zuletzt wird 1&1 Drillisch mit 35,98 Euro gehandelt.

Analysten-Report

11.03.2019 HSBC senkt Ziel für Axel Springer auf 54 Euro - 'Hold'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Axel Springer nach Zahlen von 62 auf 54 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. In Reaktion auf den unerwartet schmerzhaften Ausblick des Medienkonzerns dürften die Erwartungen nun deutlich sinken, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer am Montag vorliegenden Studie. Er rechne mit einem Rückfall der durchschnittlichen Marktschätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie um 10 Prozent für 2020. Aktuell sieht der Experte keinen Treiber für die Aktie./tav/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 09.03.2019 / 13:54 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 11.03.2019 / 02:15 / GMT Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

11.03.2019 Baader Bank belässt Brenntag auf 'Buy' - Ziel 50 Euro
Die Baader Bank hat die Einstufung für Brenntag nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Für den weltweit führenden Chemikalienhändler gebe es mindestens noch für eine Dekade ausreichend Wachstumsmöglichkeiten sowohl aus eigener Kraft als auch durch Übernahmen, schrieb Analyst Christian Obst in einer am Montag vorliegenden Studie. Der Experte kalkuliert zudem mit weiter steigenden Dividenden./tav/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 11.03.2019 / 08:46 / MEZ Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 11.03.2019 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / MEZ Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

11.03.2019 Goldman hebt Ziel für Hugo Boss auf 63 Euro - 'Sell'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hugo Boss nach der Bilanzvorlage von 61,90 auf 63,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Analyst Alberto D'Agnano begründete das neue Kursziel in einer am Montag vorliegenden Studie mit leicht angehobenen Schätzungen für das Betriebsergebnis (Ebit). Der Ausblick des Modekonzerns lege jedoch nahe, dass das Unternehmen sich seinen Zielen bis 2020 später nähere als bisher angenommen. Der Experte sieht deshalb vorerst wenig Raum für Margenverbesserungen. Zudem basiere das von Boss anvisierte Wachstum im Online-Handel auf weiteren Verträgen mit Händlern ähnlich dem mit Zalando - hier sieht D'Agnano aber durchaus Risiken bei der Umsetzung./tav/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 08.03.2019 / 16:43 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht

11.03.2019 Baader Bank belässt LEG Immobilien auf 'Buy' - Ziel 110 Euro
Die Baader Bank hat LEG nach Zahlen und einem angekündigten Managementwechsel auf "Buy" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Der operative Gewinn 2018 aus dem laufenden Geschäft (FFO I) habe weitgehend seiner und der Konsensschätzung entsprochen, schrieb Analyst Andre Remke in einer am Montag vorliegenden Studie. Die operative Entwicklung sei positiv gewesen und das Wachstum aus eigener Kraft setze sich fort. Das Ausscheiden des Vorstandschefs Thomas Hegel Ende Mai im gegenseitigen Einvernehmen und dass Digitalchef Lars von Lackum dessen Nachfolger wird, kommentierte er nicht./ck/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 11.03.2019 / 08:46 / MEZ Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / MEZ Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegun

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