Börsenbericht TecDax TecDax-Werte laufen schlechter - RIB fiel dramatisch ab

Bei Ende des Parketthandels verzeichnete der TecDax-Index am Montag klare Verluste. Die Liste der Top-Performer wurde angeführt von Evotec, ISRA VISION O.N. und S&T AG.
Update: 26.03.2018 - 17:45 Uhr
TecDax gibt nach
TecDax gibt nach

Frankfurt Der TecDax notierte bei Börsenschluss bei 2.507 Punkten und hatte damit 1,88 Prozent verloren. Insgesamt waren 27 Prozent der Werte im Plus und 73 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der MDax mit 0,40 Prozent als auch der SDax mit 0,96 Prozent notierten bei Handelsschluss ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im TecDax die größten Handelsvolumina RIB mit 82,19 Millionen Euro Umsatz, Wirecard mit 30,37 Millionen Euro und Siltronic mit 29,63 Millionen Euro.

Am meisten freuen gewannen sich bei Handelsschluss die Anteilseigner des Pharmaunternehmens Evotec mit 4,47 Prozent, des ISRA VISION O.N. mit 3,00 Prozent und des Technologiekonzern S&T AG mit 1,65 Prozent Zuwachs. Am meisten unter Druck sind die Aktien des Software-Unternehmens RIB mit 14,02 Prozent, des Medizintechnikunternehmens Dräger mit 8,06 Prozent und des Biotechnologie-Unternehmen MEDIGENE mit 7,82 Prozent Verlust.

Tops

Um 4,47 Prozent nach oben ging es bis zum Ende des Parketthandels mit dem Evotec-Kurs. Bei Handelsschluss gewann der Wert des Pharmaunternehmens gute 68 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 15,22 Euro. Zuletzt wurde Evotec mit 15,90 Euro gehandelt.

Die Aktie des ISRA VISION O.N., die beim letzten Börsenschluss mit 180,20 Euro notierte, zeigte mit 3,00 Prozent Plus und einem Kurswert von 185,60 Euro eine positive Entwicklung.

Freude bei den Anlegern des S&T AG-Anteilscheines. Bei Börsenschluss konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index deutlich zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des IT-Dienstleisters den Stand von 20,90 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vortag um 1,65 Prozent verbessern.

Flops

Abwärts ging es heute mit dem RIB-Kurs. Bis zum Ende des Parketthandels verlor der Wert des Software-Unternehmens sehr bemerkenswerte 3,34 Euro und registrierte mit 14,02 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 23,82 Euro. Zuletzt wurde RIB mit 20,48 Euro gehandelt.

Die Aktie des Medizin- und Sicherheitstechnikherstellers Dräger gehörte mit einer negativen Entwicklung von 8,06 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortag von 79,40 Euro hatte sie sich um 6,40 Euro auf 73,00 Euro verschlechtert. Die britische Investmentbank HSBC hat Drägerwerk von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 72 auf 71 Euro gesenkt. Die europäische Medizintechnik-Industrie kämpfe weiterhin mit diversen Herausforderungen, schrieb Analyst Richard Latz in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Einige Anbieter dürften aber auch von Gewinntreibern profitieren. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 rechnet er mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum (EPS) des Sektors von 10 Prozent. Bei Drägerwerk monierte der Experte jedoch sinkende Margen und eine geringe Ergebnistransparenz.

Bergab um 7,82 Prozent ging es mit dem Kurs von MEDIGENE-Aktien. Bis zum Handelsende verlor der Wert des Biotechnologie-Unternehmen, der am vorigen Börsentag mit 14,32 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,12 Euro (7,82 Prozent). Zuletzt wurde MEDIGENE mit 13,20 Euro notiert.

Analysten-Report

26.03.2018 Warburg Research senkt Ziel für Nordex auf 10 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Nordex vor Jahreszahlen von 12 auf 10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er sei vorsichtiger geworden bezüglich der Umsätze des Windkraftanlagenherstellers im aktuellen Geschäftsjahr,schrieb Analyst Arash Roshan Zamir in einer am Montag vorliegenden Studie. Der Auftragseingang im ersten Quartal 2018 dürfte kaum positiv überraschen./ajx/mis Datum der Analyse: 26.03.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

26.03.2018 HSBC senkt Drägerwerk auf 'Reduce' und Ziel auf 71 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Drägerwerk von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 72 auf 71 Euro gesenkt. Die europäische Medizintechnik-Industrie kämpfe weiterhin mit diversen Herausforderungen, schrieb Analyst Richard Latz in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Einige Anbieter dürften aber auch von Gewinntreibern profitieren. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 rechnet er mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum (EPS) des Sektors von 10 Prozent. Bei Drägerwerk monierte der Experte jedoch sinkende Margen und eine geringe Ergebnistransparenz./edh/ajx Datum der Analyse: 26.03.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

26.03.2018 HSBC hebt Ziel für Carl Zeiss Meditec auf 55 Euro - 'Buy'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Carl Zeiss Meditec von 52 auf 55 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäische Medizintechnik-Industrie kämpfe weiterhin mit diversen Herausforderungen, schrieb Analyst Richard Latz in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Einige Anbieter dürften aber auch von Gewinntreibern profitieren. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 rechnet er mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum (EPS) des Sektors von 10 Prozent. Für die Aktie von Carl Zeiss sieht er kurz- bis mittelfristig gute Aussichten./edh/gl Datum der Analyse: 26.03.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

26.03.2018 HSBC hebt Ziel für Sartorius auf 98 Euro - 'Hold'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Sartorius von 86 auf 98 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die europäische Medizintechnik-Industrie kämpfe weiterhin mit diversen Herausforderungen, schrieb Analyst Richard Latz in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Einige Anbieter dürften aber auch von Gewinntreibern profitieren. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 rechnet er mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum (EPS) des Sektors von 10 Prozent. Bei Sartorius stehe die starke Wachstumsdynamik einer hohen Bewertung gegenüber./edh/gl Datum der Analyse: 26.03.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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