Marktbericht MDax MDax konnte sich nicht behaupten - CTS Eventim mit deutlichen Kursverlusten

Bei Börsenschluss notierte der MDax-Index am Montag deutliche Rückgänge. Die besten Kursentwicklungen erreichten Lanxess, Salzgitter und Schaeffler.
Update: 05.02.2018 - 17:45 Uhr
MDax gibt etwas nach
MDax gibt etwas nach

FrankfurtBei Börsenschluss schloss der MDax bei 25.745 Punkten und hatte damit 1,13 Prozent nachgegeben. Insgesamt waren 8 Prozent der Werte im Plus und 92 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 1,82 Prozent als auch der TecDax mit 1,63 Prozent verbuchten bei Handelsschluss ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Covestro mit 33,77 Millionen Euro Umsatz, Wacker Chemie mit 10,94 Millionen Euro und Osram Licht mit 8,79 Millionen Euro.

Am meisten gewannen bei Handelsschluss die Anteilscheine des Chemieunternehmens Lanxess mit 1,01 Prozent, des Stahlunternehmens Salzgitter mit 0,51 Prozent und Schaeffler mit 0,22 Prozent Anstieg. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Eintrittskartenhändlers CTS Eventim mit 4,62 Prozent, des Flughafenbetreibers Fraport mit 3,79 Prozent und des Maschinenbauers Dürr mit 3,61 Prozent Rückgang.

Tops

Nach oben ging es mit dem Lanxess-Wertpapier. Bei Ende des Parketthandels gewann der Anteilschein des Chemiekonzerns 68 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 67,50 Euro und machte damit gute 1,01 Prozent gut. Zuletzt wurde Lanxess mit 68,18 Euro gehandelt. Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Lanxess auf "Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Die von den UBS-Volkswirten für 2018 und 2019 erhöhten Wirtschaftswachstumsprognosen für die Eurozone ließen positive Rückschlüsse auf die europäischen Chemieindustrie zu, schrieb Analyst Andrew Stott in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Auch für die Weltkonjunktur seien die Aussichten positiv. Damit könnten die exportorientierten hiesigen Chemieunternehmen die negativen Effekte des starken Eurokurses weitgehend kompensieren. Der Experte verwies aber darauf, dass der Sektor in den vergangenen zwölf Monaten fast 20 Prozent an Wert gewonnen hat.

Der Anteilschein des Stahlkochers Salzgitter gehörte mit einer Steigerung von 0,51 Prozent gleichermaßen zu den nahezu konstanten Werten des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 46,75 Euro konnte sie sich kaum spürbar um 24 Cent auf 46,99 Euro verbessern.

Die Anteilseigner von Schaeffler-Papieren konnten sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Bei Handelsschluss konnte die Aktie unwesentlich zulegen. Zuletzt erreichte der Anteilschein den Stand von 13,73 Euro und verbesserte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,22 Prozent. Die NordLB hat die Einstufung für Schaeffler nach der negativen Kursreaktion auf die Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr auf "Halten" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Im Autobereich stehe Schaeffler noch stark für Mechanik und weniger für moderne Technologien, schrieb Analyst Frank Schwope in einer am Montag vorliegenden Studie. Dies dürfte sich durch den laufenden Umbauprozess aber in den kommenden Jahren ändern.

Flops

Nach unten um 4,62 Prozent ging es mit dem Kurs von CTS Eventim-Aktien. Bis zum Börsenschluss verlor der Wert des Ticketvermarkters, der am vorigen Börsentag mit 41,54 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,92 Euro (4,62 Prozent). Zuletzt wurde CTS Eventim mit 39,62 Euro notiert. Die DZ Bank hat den fairen Wert für CTS Eventim nach einem weiteren Zukauf in Italien von 48 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. "Wir haben unsere Umsatz- und Ertragsprognose unter Berücksichtigung der jüngsten Akquisition in Italien leicht erhöht", schrieb Analyst Harald Heider in einer am Montag vorliegenden Studie. Deshalb wurde auch der faire Wert für das im MDax notierte Papiere leicht angehoben. Damit bleibe das Kaufvotum für das Papier, das sich seit einiger Zeit auf einem Höhenflug befindet, bestehen.

Enttäuschung bei den Anlegern des Fraport-Wertpapieres. Bis zum Ende des Parketthandels fiel die Aktie des Flughafenbetreibers auf den Stand von 89,30 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 3,79 Prozent verschlechtert. Das Analysehaus Warburg Research hat Fraport von "Hold" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber von 74,50 auf 80 Euro angehoben. Die Aktien des Flughafenbetreibers seien mittlerweile zu ambitioniert bewertet, begründete Analyst Christian Cohrs sein neues Votum in einer am Montag vorliegenden Studie. Investoren sollten deshalb Gewinnmitnahmen in Betracht ziehen. Zu dem höheren Kursziel habe unter anderem der nach vorn verschobene Bewertungszeitraum geführt.

Die Aktionäre des Dürr-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Ende des Parketthandels gab der Wert des Maschinenbauers klar nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 104,25 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,61 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

05.02.2018 Kepler Cheuvreux senkt Ziel für Uniper auf 17 Euro - 'Reduce'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Uniper von 22 auf 17 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Fortum habe das Übernahmeangebot nicht aufgestockt und kaufe wohl auch nicht am Markt zu - damit seien die Aktionäre des Kraftwerkbetreibers sozusagen auf sich allein gestellt, schrieb Analyst Ingo Becker in einer am Montag vorliegenden Studie. Er passte sein Kursziel wieder an den fairen Wert nach Auslauf des Übernahmeangebots an./ag/tih Datum der Analyse: 05.02.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

05.02.2018 JPMorgan belässt Alstria Office auf 'Neutral' - Ziel 13,50 Euro
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Alstria Office nach einer Kapitalerhöhung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Die Kapitalmaßnahme des Immobilienkonzerns dürfte das Ergebnis (bereinigtes EPS) der Jahre 2018 bis 2020 um durchschnittlich rund 2 Prozent drücken, schrieb Analyst Tim Leckie in einer am Montag vorliegenden Studie./edh/ag Datum der Analyse: 05.02.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

05.02.2018 Warburg Research belässt Gea Group auf 'Hold' - Ziel 40 Euro
Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Gea Group vor einem Kapitalmarkttag auf "Hold" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die Ankündigungen des Anlagenbauers drohten die Erwartungen der Investoren zu verfehlen, schrieb Analyst Arash Roshan Zamir in einer am Montag vorliegenden Studie. Insofern sei es unwahrscheinlich, dass die Veranstaltung den Anstoß zu einer Neubewertung geben werde./tih/ag Datum der Analyse: 05.02.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

05.02.2018 Commerzbank belässt Gerresheimer auf 'Buy' - Ziel 77 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Gerresheimer vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 77 Euro belassen. Die Markterwartungen für den Hersteller von Verpackungen für die Pharmaindutrie lägen für 2016/2017 zu niedrig, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer am Montag vorliegenden Studie. Im kommenden Geschäftsjahr dürfte der Umsatz um 2,5 Prozent steigen, angetrieben von Verpackungen für Medikamente sowie diagnostische und medizintechnische Produkte (Plastics & Devices). Der Ausblick dürfte positiv überraschen./bek/ag Datum der Analyse: 05.02.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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