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Wirtschaft, Handel & Finanzen AKTIE IM FOKUS: Deutsche Euroshop bleiben unter Druck - Einzelhandelssorgen

Die Aktien der Deutschen Euroshop haben am Freitag nach freundlichem Auftakt deutlich nachgegeben. Damit setzte sich der seit dem Frühjahr 2015 laufende Abwärtstrend fort. Die Anteile des Einkaufszentren-Investors haben sich in dieser Zeit mehr als halbiert. Am Freitag verloren sie bislang als MDax-Schlusslicht fast 3 Prozent auf 22,30 Euro. Nächste Unterstützung ist die Marke von 22,045 Euro aus dem August 2011.
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  • dpa

Betreiber von Shoppingcentern tun sich schwer. Der Online-Handel sorgt für hohen Konkurrenzdruck. Auch die Aktien des französischen Konzerns Unibail Rodamco Westfield - wie die Deutsche Euroshop auf Einkaufszentren fokussiert - haben seit 2015 sehr deutlich an Wert verloren.

Das am Vorabend nach Börsenschluss vorgelegte Zahlenwerk der Deutschen Euroshop gab Analysten indes keine Anzeichen für Pessimismus. Deutsche Euroshop habe den Erwartungen entsprochen, kommentierte die Berenberg Bank.

Das Unternehmen blicke erneut auf ein stabiles Quartal, hieß es von der Baader Bank. Trotz des Null-Wachstum-Szenarios für Shoppingcenter-Mieten und der nach wie vor gedämpften Perspektiven für den stationären Handel sei der Abschlag auf den Substanzwert zu hoch.

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