Arbeit Fahrt zur Berufsschule gilt als Dienstreise

Auszubildende können ihre Aufwendungen bei der Einkommensteuererklärung angeben - zumindest, wenn sie Steuern zahlen. Oft erreichen Azubis den jährlichen Freibetrag von derzeit 9168 Euro nicht und sind deshalb ohnehin nicht steuerpflichtig. Das gilt aber nicht für alle.
Kommentieren
  • dpa
Azubis können Fahrtkosten von der Steuer absetzen - auch für Bahntickets. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Quelle: dpa
Bahnticket am Automaten kaufen

Azubis können Fahrtkosten von der Steuer absetzen - auch für Bahntickets. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

(Foto: dpa)

Deshalb gilt: Wer einen Teil seines Einkommens an den Staat abgibt, kann etwa notwendige Fahrten angeben und damit seine Steuerlast senken, erklärt die Lohnsteuerhilfe Bayern.

Die An- und Abfahrt zur Berufsschule gilt dabei als Dienstreise. Auszubildende können dafür die tatsächlich entstandenen Aufwendungen ansetzen. Das sind zum Beispiel die Ticketkosten für Bahn, Bus oder S-Bahn. Wer mit dem Auto zur Schule fährt, kann 30 Cent pro Kilometer steuermindernd geltend machen - und zwar für Hin- und Rückfahrt.

Für die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb gilt dagegen die Entfernungspauschale: Hier fallen 30 Cent pro Kilometer an, unabhängig davon, welches Fahrzeug gewählt wird. Allerdings können Arbeitnehmer pro Tag nur die einfache Wegstrecke ansetzen, nicht Hin- und Rückfahrt.

Startseite

0 Kommentare zu "Arbeit: Fahrt zur Berufsschule gilt als Dienstreise"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote