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Wirtschaft, Handel & Finanzen Deutschland und Frankreich fordern von China fairen Handel

Mit einem gemeinsamen Vorstoß haben Deutschland und Frankreich China zu fairem Wettbewerb und zum Abbau von Handelsbeschränkungen aufgerufen. Beide Staaten eine das Eintreten für "ein regelbasiertes internationales Handelssystem", sagte die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek (CDU), zum Auftakt einer gemeinsamen China-Reise mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach einer Mitteilung.
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  • dpa

Macron und Karliczek wollten am Montag in Shanghai zunächst zu einem Abendessen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammenkommen. Für Dienstag ist die Teilnahme an der Eröffnungszeremonie einer großen Handelsmesse in der ostchinesischen Metropole geplant. Macron wird danach am Mittwoch für weitere politische Gespräche in Peking erwartet.

Dass neben Karliczek und Macron auch gleichzeitig EU-Kommissar Philipp Hogan nach China gereist ist, soll an Peking ein Zeichen europäischer Geschlossenheit senden. "Wir werden gemeinsam in China unsere europäische Position erläutern können", sagte Karliczek.

Anders als die USA befindet sich die EU mit Peking zwar nicht in einem handfesten Handelskrieg. Jedoch werfen auch die Europäer der chinesischen Führung seit Jahren vor, dass EU-Firmen trotz großer Reformversprechen noch immer in China benachteiligt würden.

Für eine weiterhin erfolgreiche Kooperation im beiderseitigen Interesse "bedarf es fairer, verlässlicher Rahmenbedingungen", teilte Karliczeks Ministerium am Montag mit.

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