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Wirtschaft, Handel & Finanzen Eurozone: Exportüberschuss geht zurück

Der Ausfuhrüberschuss der Eurozone mit der restlichen Welt ist im März spürbar gesunken. Gegenüber dem Vormonat ging der saisonbereinigte Handelsüberschuss der 19 Euroländer um 2,7 Milliarden auf 17,9 Milliarden Euro zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Zwar stiegen die Exporte um 0,9 Prozent, die Importe erhöhten sich jedoch deutlich stärker um 2,5 Prozent.
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  • dpa

Die Europäische Union wies nach wie vor ein Handelsdefizit auf. Die 28 EU-Länder importierten für 1,5 Milliarden Euro mehr Waren als sie ausführten. Das größte Defizit verzeichnen die Niederlande. Den mit Abstand höchsten Handelsüberschuss in der EU weist derweil weiterhin Deutschland mit 15,5 Milliarden Euro auf.

Den weitaus größten Überschuss verbucht die EU weiterhin im Handel mit den USA. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden dorthin für 33,9 Milliarden Euro mehr Waren geliefert als von dort bezogen. Gegenpol ist China, mit dem ein Handelsdefizit von 49,4 Milliarden Euro verzeichnet wurde.

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