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Wirtschaft, Handel & Finanzen FDP wirft Regierung Versäumnisse bei Schul-Digitalisierung vor

Wenige Monate vor dem geplanten Start der Digitalisierung von Deutschlands Schulen wirft die FDP der Bundesregierung schwere Versäumnisse vor. So seien bestehende Förderungsprogramme für digitale Bildung ein einziges Wirrwarr, das niemand mehr durchblicke, sagte die Vizechefin der FDP-Fraktion, Katja Suding, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. So könnten Schulen etwa über das Breitbandförderprogramm ans schnelle Internet angeschlossen werden - aber nur, wenn dies Teil eines größeren Vorhabens der Kommune sei. Und über den geplanten Digitalpakt Schule sollten mobile Endgeräte finanziert werden können - aber nur, wenn sie Teil des pädagogischen Konzepts seien.
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  • dpa

Suding sagte: "Schulen, die trotz allem diese Hürden genommen haben, stehen anschließend vor dem Problem, dass sie keine Lernsoftware einkaufen können oder einsetzen dürfen." Denn diese solle nicht über den Digitalpakt Schule finanziert werden können. Nötig sei stattdessen eine umfassende Gesamtstrategie, forderte Suding.

Für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen will der Bund ab Anfang 2019 in fünf Jahren fünf Milliarden Euro zahlen. Sämtliche Schulen sollen internetfähig werden.

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