Biathlon Preuß im Sprint Neunte - Finnin Mäkäräinen gewinnt Sprint

Am Ende fehlte Franziska Preuß wieder nur eine Kleinigkeit zu ihrem ersten Podium seit fast vier Jahren. Weil die 24-Jährige im Biathlon-Sprint von Pokljuka einen ihrer zehn Schuss daneben setzte, reichte es statt für Platz drei „nur” für Rang neun.
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Franziska Preuß wurde beim Weltcup in Pokljuka im Sprint Neunte. Foto: Michael Kappeler Quelle: dpa
Franziska Preuß

Franziska Preuß wurde beim Weltcup in Pokljuka im Sprint Neunte. Foto: Michael Kappeler

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Preuß, die im Auftakt-Einzel durch einen Fehler den Sieg vergeben hatte, geht damit am SonntagBeim Sieg der überragenden Siegerin Kaisa Mäkäräinen war die Bayerin, die in der jüngeren Vergangenheit oft von Krankheiten zurückgeworfen wurde, aber wie im Einzel beste Deutsche. „Der Fehler ärgert mich. Ich wusste, dass ich schnell schießen muss, und war da vielleicht etwas zu hektisch”, sagte Preuß: „Ich bin trotzdem ganz zufrieden.” Mit dem guten Saisonstart ist ganz offensichtlich: Die einst wie Laura Dahlmeier als großes Talent gehandelte Preuß ist auf dem Weg zurück in die Weltspitze.

Preuß, die im Auftakt-Einzel durch einen Fehler den Sieg vergeben hatte, geht damit am Sonntag (14.45 Uhr/ARD und Eurosport) mit 59,9 Sekunden Rückstand auf Weltcup-Gesamtsiegerin Mäkäräinen ins Verfolgungsrennen. Die Finnin verwies die ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Dorothea Wierer aus Italien (+14,8 Sekunden) und Justine Braisaz aus Frankreich (+42,1 Sekunden) auf die nächsten Plätze.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Weltcup-Debütantin Anna Weidel. Die 22-Jährige wurde nach einer Strafrunde starke Zehnte (+1:00,7 Minuten) und schaffte damit die halbe WM-Norm. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich habe mich schon gefreut, dass ich überhaupt dabei sein durfte”, sagte die Nachwuchshoffnung. Auf der Schlussrunde tat sie sich zwar schwer. „Da habe ich sicher noch einige Sekunden kassiert, aber ich freue mich riesig.” Im Jagdrennen geht sie nun zeitgleich mit Preuß in die Loipe. „Es wäre schön, wenn es dort noch nach vorne geht. Ich wäre aber auch wieder mit Platz zehn zufrieden”, meinte die Newcomerin.

Für die anderen fünf Deutschen gab es nichts zu holen. Bei glattem Schnee erwischte es Sieg-Mitanwärterin Denise Herrmann am heftigsten. Leicht erkältet plagte sich die laufstarke Oberwiesenthalerin, die im Vorjahr zum Auftakt Sprint und Verfolgung gewonnen hatte, wie auch Franziska Hildebrand mit Schienbeinproblemen. Sie schoss zudem drei Fehler im Liegendanschlag. Herrmann vermied gerade so noch einen Sturz, wurde aber am Ende nur 62. und ist damit im Verfolger-Rennen nicht dabei. Sie hatte ohnehin einen Start im Jagdrennen offen gelassen. „Die Fehler kann es mir nicht erklären. Mit den Problemen war zudem kein normales Laufen möglich”, sagte sie.

Die ohne Strafrunde gebliebene Hildebrand stürzte wegen ihrer Schienbeinprobleme sogar und wurde am Ende nur 38. (+ 1:47,7 Minuten). Als einzige schaffte es Vanessa Hinz (2 Fehler/+ 1:22,1 Minuten) als 24. noch in die Top 30. Karolin Horchler landete auf Position 37, ihre Schwester Nadine wurde 41.

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