Rudern Das bringt der letzte Tag der Ruder-WM

Am Ende der Ruder-WM stehen die Höhepunkte in den Königsdisziplinen Einer und Achter an. In beiden Endläufen darf der DRV auf eine Medaille hoffen. Darüber hinaus sind Deutsche in zwei weiteren Finalläufen vertreten. Die Deutsche Presse-Agentur bewertet die Chancen.
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Der favorisierte deutsche Achter holt bei der Ruder-WM Gold. Foto: Caroline Seidel Quelle: dpa
Paradeboot

Der favorisierte deutsche Achter holt bei der Ruder-WM Gold. Foto: Caroline Seidel

(Foto: dpa)

Männer-EinerMänner-Einer (11.04 Uhr/MESZ): Oliver Zeidler gilt als Shooting-Star der Ruder-Szene. Keine zwei Jahre seit seinem Wechsel der Sportart gilt der einstige Leistungsschwimmer als Mitfavorit. Im Halbfinale am Freitag lag er nur knapp hinter Weltmeister Ondrej Synek. Beim Weltcup-Enlauf auf dem Luzerner Rotsee im Juli war der 22 Jahre alte Ingolstädter sogar schneller als der Tscheche. Zeidler hofft auf einen ähnlichen Coup: „Ich habe mein Saisonziel mit dem Finale erfüllt, der Druck ist jetzt abgefallen. Aber mit einer Medaille liebäugel ich schon.”

Frauen-Einer (11.19 Uhr/MESZ): Annekatrin Thiele liegt mit dem Finaleinzug im Soll. Doch die Olympiasiegerin im Doppelvierer zählt als Halbfinal-Dritte nicht zum Kreis der Medaillenkandidatinnen. Doch in diesem Rennen hatte die Leipzigerin ihr Potenzial nach eigenem Bekunden noch nicht ausgeschöpft: „Ich habe mich auf letzten Metern gefragt, warum soll ich jetzt noch investieren. Deshalb bin ich das Tempo vorne nicht mehr so mitgegangen.”

Männer-Doppelzweier (11.33 Uhr/MESZ): Platz eins im Vorlauf, Rang drei im Halbfinale. Timo Piontek und Lars Hartig (Koblenz/Friedrichstadt) gehen nicht als Favoriten ins Rennen. Doch der Weltcup-Gesamtsieg lässt auf eine Überraschung hoffen. „Im Finale ist alles möglich, wir haben auf jeden Fall noch Potenzial”, sagte Piontek.

Achter (12.15 Uhr/MESZ): In allen Finalrennen dieser Saison gab es ausnahmslos Siege. Deshalb gilt der Deutschland-Achter als Favorit. Doch die Konkurrenz hat in den letzten Wochen aufgeholt. Die Amerikaner und Australier waren im zweiten Vorlauf am Mittwoch schneller. „Das macht uns keine Sorgen. Wir schauen mit Zuversicht auf das Finale”, kommentierte Crewmitglied Torben Johannesen (Hamburg).

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