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Wirtschaft, Handel & Finanzen Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax verliert weiter - Analyst: 'Crash-Modus'

Die Angst vor steigenden Zinsen und einer schwächeren Konjunktur hat Anleger am Donnerstag in die Flucht getrieben. Am Tag nach dem größten Kursrutsch seit mehreren Monaten büßte der Dax im frühen Handel weitere 1,34 Prozent auf 11 555 Punkte ein und fiel auf den niedrigsten Stand seit Februar 2017. Der Dax befinde sich nunmehr im "Crash-Modus", sagte Martin Utschneider vom Bankhaus Donner & Reuschel, der Analyst sprach von Panik.
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  • dpa

Am Vorabend war der Kursrutsch in New York weitergegangen und über Nacht nach Asien übergeschwappt. Nach dem Handelsschluss am deutschen Markt war der Dow Jones Industrial immer mehr unter Druck geraten. Analysten taxieren das Abwärtsrisiko für den Dax nun auf 1700 bis 1800 Punkte, womit die Marke von 10 000 Zählern wieder in den Blick rücken würde.

"Anlass, sich um die Verfassung der Märkte Sorgen zu machen, gab es zuletzt zuhauf", sagte Christian Schmidt von der Helaba. Der Analyst verwies erneut auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, die Staatsverschuldung Italiens und vor allem auf die steigenden Zinsen. Als Schuldigen für die Verluste an der Wall Street am Vortag habe man indes US-Präsident Donald Trump ausgemacht nach dessen Aussage, die US-Notenbank Fed sei "verrückt geworden".

Der Index der mittelgroßen Werte, der MDax , fiel um 1,54 Prozent auf 23 762,19 Punkte auf den tiefsten Stand seit April vergangenen Jahres. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone büßte 1,5 Prozent ein.

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