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Wirtschaft, Handel & Finanzen Aktien Osteuropa Schluss: Budapest und Prag tiefer, Warschau und Moskau höher

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben sich am Donnerstag in unterschiedliche Richtungen entwickelt.
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  • dpa

In Budapest sank der ungarische Leitindex Bux um weitere 0,30 Prozent auf 40 469,80 Punkte. Unter den wichtigsten Werten waren nur die Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter im Plus mit 0,79 Prozent. Für die Titel des Öl- und Gasunternehmens MOL endete der Handelstag mit einem Minus von 0,24 Prozent. Kursverluste von 0,84 Prozent verbuchten die Aktien der MTelekom . Die Anteilsscheine der OTP Bank verloren 1,16 Prozent.

Der tschechische Leitindex PX gab in Prag um 0,11 Prozent auf 1050,88 Punkte nach. Es gab unter den zwölf Werten im PX nur zwei Kursgewinner. Stützend wirkten die Aufschläge von 1,41 Prozent beim Index-Schwergewicht Komercni Banka . Leicht nach oben ging es zudem für die Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) mit plus 0,08 Prozent. Die beiden weiteren Finanztitel im PX verzeichneten nur leichte Abschläge: So büßten Erste Group 0,15 Prozent ein und die Moneta-Anteilsscheine 0,26 Prozent.

Zu den größten Verlierern gehörten dagegen die Aktien von Getränkekonzernen. Die Papiere des Limonadenherstellers Kofola rutschten mit einem Minus von 1,37 Prozent ans Index-Ende. Die Anteilsscheine des Spirituosenherstellers Stock verloren 0,89 Prozent.

An der Warschauer Börse stieg der Wig-30 um 0,84 Prozent auf 2644,32 Punkte. Der breiter gefasste Wig gewann 0,78 Prozent auf 59 374,38 Zähler. Der polnische Aktienmarkt erholte sich damit von seinen Vortagesverlusten und stieg das fünfte Mal innerhalb der vergangenen sechs Handelstage. Unterstützung für den Wig-30 kam von Bankaktien wie ING Bank Slaski mit plus 4,64 Prozent und mBank mit plus 1,96 Prozent sowie von den Aktien der Modekonzerne CCC mit plus 3,22 Prozent und LPP mit plus 2,51 Prozent.

Im Minus standen dagegen die Öl-Aktien PKN Orlen mit 1,72 Prozent und Lotos mit 0,76 Prozent. Sie profitierten damit nicht von den im Späthandel stark gestiegenen Ölpreisen im Zuge der Zwischenfälle mit Handelsschiffen von Reedereien aus Deutschland und Norwegen im Golf von Oman.

In Russland, wo am Vortag die Börse wegen eines Feiertags geschlossen war, rückte der Moskauer Leitindex RTSI um 0,27 Prozent auf 1346,98 Zähler vor.

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