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Wirtschaft, Handel & Finanzen Aktien Osteuropa Schluss: Gewinnen in Warschau und Moskau - Verluste in Prag

An Osteuropas wichtigsten Aktienmärkten haben sich am Dienstag die Börsen in Warschau und Moskau der freundlichen Stimmung an den internationalen Handelsplätzen angeschlossen. In Prag hingegen kam es zu Verlusten und die Börse in Budapest bewegte sich kaum vom Fleck.
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  • dpa

Der Warschauer Wig-30 stieg nach drei Handelstagen in Folge mit Kursverlusten um 0,52 Prozent auf 2726,02 Punkte. Der breiter gefasste Wig gewann 0,42 Prozent auf 61 067,07 Zähler.

Bei den Einzelwerten schnellten die Aktien von PGE mit einem Plus von gut 5 Prozent in die Höhe. Der Stromkonzern hatte mitgeteilt, aufgrund der 2017 erfolgten Übernahme von Kraft- und Heizwerken der französischen EDF nun zusätzliche CO2-Zertifikate für 2019 zu erhalten.

Auch andere Branchenwerte zogen daraufhin an. Die Anteilscheine von Energa etwa legten um knapp 3 Prozent zu und die Papiere von Enea gewannen rund 2 Prozent.

Verluste aber verzeichneten Aktien von Telekom-Unternehmen. Die Papiere von Play etwa rutschten mit einem Minus von 2,67 Prozent ans untere Ende des Wig-30 ab und die Anteilscheine von Orange Polska büßten rund 2 Prozent ein.

Der Bux trat mit plus 0,02 Prozent auf 42 826,30 Zähler nahezu auf der Stelle. Der ungarische Leitindex hatte im Frühhandel zunächst zugelegt, rutschte am Nachmittag jedoch leicht in den roten Bereich. Mit dem letzten Tick schaffte es der ungarische Leitindex dann doch wieder ins Plus.

Auf Unternehmensseite blieb es in Budapest weitgehend ruhig. Bei den Einzelwerten zogen die Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter um fast 3 Prozent an und stützten den Bux somit.

Die übrigen Index-Schwergewichte dagegen zeigten sich schwächer. Die Aktien der OTP Bank etwa fielen um mehr als 1 Prozent.

Der PX weitete seine Vortagesverluste aus und büßte 0,65 Prozent auf 1095,90 Punkte ein. Belastet wurde der tschechische Leitindex von den deutlichen Abschlägen der Komercni-Banka-Aktien. Sie verzeichneten ein optisches Minus von 3,98 Prozent, wurden allerdings mit Dividendenabschlag gehandelt. Bereinigt um die Ausschüttung von 51 Kronen notierten die Papiere sogar im Plus.

Die größten Gewinner im Leitindex waren die Aktien des Spirituosenherstellers Stock mit plus 1,53 Prozent und Vienna Insurance mit plus 1,35 Prozent. Die Anteilscheine von PFNonwovens gewannen rund 1 Prozent.

In Moskau stieg der russische Leitindex RTSI um 0,68 Prozent auf 1255,45 Punkte.

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