Wirtschaft, Handel & Finanzen Axel Springer senkt Umsatz- und Ergebnisprognose

Der Medienkonzern Axel Springer hat wegen einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung und der Einführung einer Digitalsteuer in Frankreich seine Prognosen gesenkt. Beim Jahresumsatz geht der Konzern nun von einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus, nachdem zuvor ein Erlös auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt wurde, wie Axel Springer am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte nun im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken, statt auf Vorjahresniveau zu bleiben. Zudem werde die Wachstumsstrategie 2020 zu einem deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses gegenüber dem laufenden Jahr führen, erst in den Jahren danach erwartet das Management Besserung.
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  • dpa

An den in seiner Strategie vorgesehenen Investitionen halte der Konzern trotz schwächerer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen fest, hieß es zur Begründung. Außerdem schlage die zwischenzeitlich in Frankreich verabschiedete Digitalsteuer zu Buche. In dem in den vergangenen Jahren stark ausgebauten Digitalgeschäft kommen die Belastungen zum Tragen. Dort dürfte der Umsatz im günstigen Fall nur noch im niedrigen statt im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, das operative Ergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken statt stabil zu bleiben.

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