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Wirtschaft, Handel & Finanzen Devisen: Euro bewegt sich kaum

Der Euro hat sich am Freitag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1050 US-Dollar und damit in etwa so viel wie im asiatischen Handel. Gegenüber dem Vortag gab es leichte Gewinne. Am Donnerstag war der Euro auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1077 Dollar festgesetzt.
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  • dpa

Am Ende einer Woche mit zahlreichen Konjunkturdaten sind am Freitag etwas weniger Impulse zu erwarten. Zahlen vom deutschen Außenhandel überraschten am Morgen positiv, sorgten am Anleihemarkt aber nicht für nennenswerte Bewegung. Sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren stiegen im September gegenüber dem Vormonat deutlich an. Möglicherweise habe Deutschland damit eine technische Rezession gerade noch verhindern können, kommentierte Carsten Brzeski, ING-Chefökonom für Deutschland.

Im Handelsverlauf dürften Anleger vor allem auf Neuigkeiten zum Handelsstreit zwischen den USA und China achten. In den letzten Tagen gab es überwiegend positive Nachrichten, eine Einigung auf ein erstes Handelsabkommen steht aber noch aus. An Konjunkturdaten veröffentlicht die Universität Michigan die Ergebnisse ihres monatlichen Stimmungstests unter amerikanischen Verbrauchern.

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