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Wirtschaft, Handel & Finanzen Devisen: Euro bleibt unter Druck

Der Eurokurs ist am Freitag unter Druck geblieben. Am Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1343 US-Dollar gehandelt. Am Mittwoch hatte der Euro noch über der Marke von 1,14 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1346 (Donnerstag: 1,1424) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8814 (0,8754) Euro.
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  • dpa

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87053Der Euro war bereits am Donnerstag deutlich unter Druck geraten. Der Dollar profitiert von der Erwartung weiterer Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed. Am Donnerstagabend hatte die Fed ihren Leitzins zwar unverändert belassen. Sie signalisierte aber weitere Anhebungen.

"Offensichtlich haben wohl doch einige Marktteilnehmer deutlich vorsichtigere Formulierungen erwartet", kommentierte Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank. Weiteren Zinserhöhungen im Dezember und darüber hinaus stünde damit auch nach den Zwischenwahlen zum US-Kongress nichts im Weg. Die nächste Anhebung wird im Dezember erwartet. Höhere Leitzinsen stützen tendenziell die heimische Währung.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87053 (0,87163) britische Pfund, 129,26 (129,90) japanische Yen und 1,1414 (1,1456) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1211,40 (1224,15) Dollar festgesetzt.

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