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Wirtschaft, Handel & Finanzen Devisen: Euro legt nach robusten China-Daten zu

Der Euro hat am Mittwoch zugelegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1310 US-Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1305 Dollar festgesetzt.
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  • dpa

Etwas besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China sorgten an den Finanzmärkten für gute Stimmung. Die weltweite Reservewährung US-Dollar wurde dadurch belastet, wohingegen der Euro etwas zulegte. Chinas Wirtschaft ist im ersten Quartal des laufenden Jahres um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresabschnitt gewachsen. Das war etwas mehr, als Analysten erwartet hatten.

Weitere Zahlen aus der Industrie, vom Einzelhandel und zur den Anlageinvestitionen fielen solide aus. Bankanalysten sahen in der Entwicklung eine Bestätigung, dass die Konjunkturstützung der Regierung Wirkung zeige. Das Bankhaus Lampe sprach von einer Bodenbildung beim Wachstum.

Im Nachmittagshandel werden aus den USA Daten vom Außenhandel erwartet. Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihren Konjunkturbericht "Beige Book".

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