Wirtschaft, Handel & Finanzen Großbritannien überprüft Sicherheitsrisiken bei 5G-Ausbau

Nach dem jüngsten US-Vorstoß gegen ausländische Telefonunternehmen überprüft auch die britische Regierung ihre Politik. "Wir arbeiten an der richtigen Politik im Zusammenhang mit 5G", sagte eine Regierungssprecherin am Donnerstag in London. "Wir wollen sicherstellen, dass alle Telekomnetzwerke in Großbritannien völlig sicher sind. Jegliche Entscheidung wird durch eine nüchterne technische Beurteilung des Risikos untermauert werden."
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  • dpa

Über die Beteiligung der chinesischen Firma Huawei am Ausbau des 5G-Mobilnetzes für schnellere Datenübertragungsraten wird in vielen Ländern gestritten. Huawei ist einer der größten Telekommunikationsausrüster der Welt. Die US-Behörden argwöhnen, dass Huawei bei seinen Aktivitäten im Ausland für China spionieren könnte. Beweise gibt es nicht. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. US-Präsident Donald Trump verfügte jetzt per Dekret, dass jedes Unternehmen, das US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren wolle, künftig eine Lizenz braucht. Diese kann demnach verweigert werden, wenn nationale Sicherheitsinteressen berührt sind.

Auch in Großbritannien tobt ein Streit um die Sicherheit von Datennetzwerken. Die britische Regierung soll bereit sein, Huawei teilweise am Ausbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes zu beteiligen. Auch die Bundesregierung ist dagegen, Huawei generell vom Ausbau des neuen Netzes auszuschließen.

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