Wirtschaft, Handel & Finanzen Hauptversammlung stimmt Verlagerung des Konzernsitzes von Hypoport zu

Der börsennotierte Finanzdienstleister Hypoport verlegt seinen juristischen Firmensitz von Berlin nach Lübeck. Das habe die Hauptversammlung am Mittwoch nahezu einstimmig beschlossen, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Die Verlegung sei aber ein rein juristischer Vorgang, die 350 Mitarbeiter in Berlin seien davon nicht betroffen, sagte der Sprecher weiter. Hintergrund der Verlegung ist ein Streit mit dem Berliner Senat um eine Immobilie.
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  • dpa

Die im S-Dax notierte Hypoport AG betreibt über Tochtergesellschaften unter anderem Internetmarktplätze für Banken, Finanzvertriebe, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken. Der Konzernumsatz lag 2018 nach Angaben des Unternehmens bei 266 (Vorjahr: 194,9) Millionen Euro, der Gewinn betrug 22,5 (18,4) Millionen Euro.

Für das Jahr 2019 geht der Konzern nach einem sehr guten Start einem Umsatz zwischen 310 und 340 Millionen Euro und einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 32 und 40 Millionen Euro aus, nach 29,3 Millionen Euro 2018. Bundesweit beschäftigt der Konzern mittlerweile mehr als 1600 Mitarbeiter.

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