Wirtschaft, Handel & Finanzen Ölpreise geben Teil der Vortagesgewinne wieder ab

Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken und haben damit einen Teil der starken Gewinne vom Vortag wieder abgegeben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 60,79 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 63 Cent auf 56,47 Dollar.
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  • dpa

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Vortag hatte eine neue Entwicklung im Handelsstreit zwischen China und den USA für Auftrieb bei den Ölpreise gesorgt. Die US-Regierung machte im Konflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt einen Rückzieher, woraufhin der US-Ölpreis am Dienstagnachmittag in kurzer Zeit mehr als zwei Dollar nach oben geschossen war.

Angesichts drohender Preissteigerungen vor dem Weihnachtsgeschäft war von der US-Regierung eine Verschiebung neuer Strafzölle auf Elektronikgeräte und andere Importe aus China angekündigt worden. Am Mittwochmorgen berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter Chinas, dass die Regierung in Peking trotz großer Skepsis für die Erfolgsaussichten an den geplanten Handelsgesprächen mit den USA im September in Washington festhalten wolle.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China ist seit Monaten ein bestimmender Faktor für den Handel am Ölmarkt. Mehrfach hatte die Sorge vor einer Eskalation die Furcht vor einem Rückgang der Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt geschürt und die Ölpreise belastet.

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