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Wirtschaft, Handel & Finanzen Ölpreise gefallen

Die Ölpreise haben am Donnerstag nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag 71,51 US-Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 37 Cent auf 61,30 Dollar.
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  • dpa

Zum Top-Thema am Markt hat sich das Treffen wichtiger Rohölförderer an diesem Wochenende entwickelt. In Abu Dhabi trifft sich am Sonntag das Erdölkomitee JMMC. Das Komitee prüft regelmäßig den Kurs des Opec-Plus-Verbunds, der aus den Mitgliedern des Ölkartells Opec und weiteren großen Produzenten wie Russland besteht.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch berichtete, wollen die Delegierten auch über die Möglichkeit von Förderkürzungen im kommenden Jahr beraten. Hintergrund sind steigende Lagerbestände in den Industriestaaten und deutlich fallende Rohölpreise. Sollten sich die Länder tatsächlich zu einer geringeren Förderung durchringen, wäre es die zweite Kehrtwende in recht kurzer Zeit.

"Die OPEC und Russland hatten ihre Ölproduktion seit Sommer um mehr als eine Million Barrel pro Tag ausgeweitet, um den Wegfall der iranischen Ölexporte auszugleichen", schreibt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. Dieser falle nun weit geringer aus als erwartet, während die US-Ölproduktion deutlich schneller als gedacht steige.

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