Wirtschaft, Handel & Finanzen Ölpreise geraten erneut unter Druck

Die Ölpreise sind am Donnerstag erneut unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 58,05 US-Dollar. Das waren 1,45 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 66 Cent auf 54,57 Dollar.
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  • dpa

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank begründete die fallenden Ölpreise unter anderem mit Konjunktursorgen an den Finanzmärkten. Er verwies auf zuletzt schwache Wirtschaftsdaten aus China und Deutschland. Eine schwächere Konjunktur belastet auch die Nachfrage nach Rohöl. Vor allem der Handelskonflikt zwischen den USA und China drückt auf die Stimmung. Am Donnerstag hatte Peking den Vereinigten Staaten mit Gegenmaßnahmen wegen neuer Zölle gedroht. In einer Mitteilung des chinesischen Finanzministeriums wurden allerdings keine konkreten Maßnahmen genannt.

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