Wirtschaft, Handel & Finanzen Verkauf des Belgien-Geschäfts beschert Generali Gewinnsprung

Der italienische Versicherer Generali ist dank des Verkaufs seiner Belgien-Tochter und guter Geschäfte mit einem dicken Gewinnplus ins Jahr gestartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 744 Millionen Euro und damit 28 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Rivale von Europas größtem Versicherer Allianz am Donnerstag in Triest mitteilte. Die Prämieneinnahmen zogen um knapp sieben Prozent auf 18,9 Milliarden Euro an, der operative Gewinn legte ähnlich stark auf 1,3 Milliarden Euro zu.
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  • dpa

Besonders in der Lebensversicherung lief das Geschäft für Generali besser als ein Jahr zuvor. Im Gegensatz zur Allianz, die fast die Hälfte ihres operativen Gewinns in der Sachversicherung erwirtschaftet, ist Generali in der Lebensversicherung stärker engagiert.

Seit einiger Zeit zieht sich der italienische Konzern zunehmend aus Bereichen zurück, die er nicht mehr zu seinem Kerngeschäft zählt. So verkaufte Generali sein Geschäft in Belgien mit Gewinn. In Deutschland stieß der Versicherer den Löwenanteil seiner Tochter Generali Leben mit rund vier Millionen klassischen Lebens- und Rentenversicherungsverträgen mit Garantiezins an den Abwicklungsspezialisten Viridium ab.

Viridium soll die klassischen Verträge mit Garantiezins bis zum Ablauf weiterführen und den Kunden die versprochenen Leistungen bieten. Der bereits 2018 beschlossene Deal war nach der Genehmigung durch die Finanzaufsicht Bafin im April vollzogen worden.

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