Wirtschaft, Handel & Finanzen Volkswagen-Konzern verkauft empfindlich weniger Autos im September

Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Monat unter anderem wegen der neuen EU-Abgasregeln einen herben Dämpfer bei den Verkäufen erlitten. Weltweit lieferte der Konzern mit seinen 12 Fahrzeugmarken im September 827 700 Fahrzeuge aus und damit 18,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag in Wolfsburg mitteilte. In Europa, wo das neue Abgas- und Prüfverfahren WLTP seit dem 1. September verbindlich gilt, gingen die Auslieferungen um 36,5 Prozent zurück. "Auch im Oktober werden wir in Europa noch Auswirkungen sehen, für November und Dezember rechnen wir in dieser Region wieder mit stärkeren Monaten", sagte Konzernvertriebschef Christian Dahlheim.
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  • dpa

Auf Jahressicht hat VW mit einem Plus von 4,2 Prozent auf 8,13 Millionen Fahrzeuge in den ersten neun Monaten noch einen Anstieg der Auslieferungen zu verzeichnen. Vor Inkrafttreten der neuen Prüfverfahren hatte VW aber auch Autos mit alten Prüfnormen mit Rabatten auf den Markt geworfen und daher in Europa satte Zuwächse erzielt. Insbesondere die Wolfsburger haben unter anderem wegen ihrer Vielzahl an Motor-Getriebekombinationen mit dem neuen Prüfstandard zu kämpfen und kommen mit der Typgenehmigung ihrer Fahrzeuge nicht hinterher.

Im September bekam VW aber auch auf dem chinesischen Markt weiter die Turbulenzen rund um den drohenden Handelskrieg zwischen den USA und China zu spüren. Die chinesischen Kunden hielten sich wegen Unsicherheit zurück, hieß es. So gingen die Auslieferungen im wichtigsten Einzelmarkt um 5,7 Prozent auf 383 500 Fahrzeuge zurück. Auf Jahressicht kann VW aber auch hier noch ein Plus aufweisen von 5 Prozent.

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