Wirtschaft, Handel & Finanzen 'WSJ': T-Mobiles Fusionsplan trifft auf Widerstand der US-Behörden

Die Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint trifft einem Zeitungsbericht zufolge auf erheblichen Widerstand der Kartellwächter des US-Justizministeriums. In der derzeit geplanten Form dürften die Wettbewerbshüter dem Vorhaben wohl nicht zustimmen, schrieb das "Wall Street Journal" am Dienstag nach US-Börsenschluss unter Berufung auf Insider. Die Aktien von Sprint gerieten nachbörslich zunächst mit zehn Prozent ins Minus, T-Mobiles Papiere erlitten ebenfalls deutliche Kursverluste. Die Unternehmen und das Justizministerium äußerten sich zunächst nicht.
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  • dpa

Dass der 26 Milliarden DollarDass der 26 Milliarden Dollar (23 Mrd Euro) schwere Zusammenschluss kartellrechtlich umstritten ist, kommt indes wenig überraschend. T-Mobile ist die Nummer drei, Sprint die Nummer vier im hart umkämpften und von wenigen Anbietern dominierten US-Mobilfunkmarkt. Fusionspläne waren schon in der Vergangenheit an den Wettbewerbshütern gescheitert. Auch beim aktuellen Versuch haben US-Abgeordnete bereits große Bedenken geäußert, die Vorstandschefs mussten deshalb schon im Repräsentantenhaus Rede und Antwort stehen. Eigentlich will T-Mobile die Fusion noch vor Juli abschließen.

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