Allianz-Fondstochter Pimco hat noch Spielraum

So schlecht schient es Pimco nach der überraschenden Trennung von Starmanager Bill Gross doch nicht zu gehen. Branchenexperten zufolge kann die Tochter des Allianz-Konzerns weitere Milliarden-Abflüsse verkraften.
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Der Hauptsitz von Pimco im kalifornischen Newport Beach. Quelle: Reuters

Der Hauptsitz von Pimco im kalifornischen Newport Beach.

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New YorkDie Allianz-Fondstochter Pimco könnte nach Einschätzung der Branchenexperten von Morningstar zusätzliche Kapital-Abflüsse von 300 bis 350 Milliarden Dollar in den kommenden zwei Jahren verkraften.

Voraussetzung sei allerdings, dass die Abflüsse in geregelten Bahnen ablaufen, die Allianz weiter zu ihrer Tochter steht und die Pimco-Fonds insgesamt gut abschneiden, erklärte Morningstar-Analyst Sumit Desai am Dienstag.

Nach der überraschenden Trennung von Pimco-Starmanager Bill Gross verzeichnete die Allianz-Sparte Pimco allein im Oktober Abflüsse von 48,3 Milliarden Dollar.

Der 70-jährige Gross war Ende September von Pimco zum kleinen Rivalen Janus gewechselt. Mit dem Wechsel liefen dem Allianz-Vermögensverwalter die Kunden scharenweise davon.

  • rtr
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