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Analysten helfen bei der Suche nach guten Managern Fondsauswahl stellt Anleger vor Probleme

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Es gibt zudem einige Risikoquellen im operativen Bereich. Analysten müssen bei der Manager Selection sicherstellen, dass angemessene interne Kontrollen und Risikomanagementabläufe bestehen, die sich auf vertrauenswürdige Gegenparteien – Verwalter, Prime-Broker und Custodians – stützen.

Zuletzt wird beurteilt, ob ein Manager über ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfügt, das die schwierige Phase der anfänglichen Mittelbeschaffung übersteht. Die meisten Ausfälle im Hedge-Fonds-Universum sind nämlich keine Flops, sondern Fonds, die nicht auf genug Interesse stoßen. Erfolgsentscheidend ist die Performance.

Mit der Auswahl des Managers ist der Prozess nicht zu Ende. Nur durch ständige und stetige Kontrollen kann sichergestellt werden, dass der Investmentprozess intakt bleibt. Dazu zählen regelmäßige Besuche vor Ort und Telefonkonferenzen sowie sorgfältige Datenanalysen.

Das Auswahlverfahren und die Portfoliokonstruktion stehen in engem Zusammenhang. Denn schließlich sollen Portfolios geschaffen werden, die alle in der Due Diligence gesammelten relevanten Informationen einbeziehen. Dabei geht es um ein doppeltes Ziel: Portfolios, die die jeweiligen Hedge-Fonds-Risiken am besten abfedern und eine attraktive Rendite erzielen.

Nicolas Campiche ist Leiter der Manager Selection Services bei Pictet & Cie.

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