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Anlagestrategie Norwegens Staatsfonds will raus aus dem Öl – ein bisschen zumindest

Der weltgrößte Staatsfonds will Anteile von Öl- und Gasunternehmen verkaufen. Dahinter stecken aber nicht Klima- und Umweltschutzinteressen, sondern etwas anderes.
08.03.2019 - 16:43 Uhr
Die Ölindustrie wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Wirtschaft sein. Doch der Ölfonds des Landes will die Risiken streuen und Beteiligungen an kleineren Ölfirmen verkaufen. Quelle: dpa
Ölförderung vor Norwegen

Die Ölindustrie wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Wirtschaft sein. Doch der Ölfonds des Landes will die Risiken streuen und Beteiligungen an kleineren Ölfirmen verkaufen.

(Foto: dpa)

Stockholm Der größte Staatsfonds der Welt, der norwegische Ölfonds, will seine Beteiligungen an Öl- und Gasunternehmen abstoßen. Nach mehrjährigen Diskussionen will die Mitte-Rechts-Regierung, dass der Fonds nach und nach seine Anteile an Unternehmen abstoßen darf, die im Bereich der Exploration und Produktion von Öl und Gas tätig sind. Damit schließt sich die Regierung einem Vorschlag von Yngve Slyngstad, Chef des Ölfonds, an. Der hatte einen entsprechenden Vorstoß bereits 2017 vorgelegt.

Nun will die Regierung den Vorschlag umsetzen: „Unser Ziel ist es, unser gesamtes Vermögen weniger anfällig für einen Fall der Ölpreise zu machen“, erklärte Finanzministerin Siv Jensen. Es sind also weniger Klima- und Umweltschutzgründe, sondern ökonomische Motive, warum der Fonds, in dem derzeit mehr als 8900 Milliarden Kronen (rund 904 Milliarden Euro) verwaltet werden, seine Investitionen in Unternehmen der Ölbranche herunterfahren will.

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