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Banken bieten bereits entsprechende Produkte an Derivate sichern Anleihefonds gegen das Risiko von Zinsänderungen ab

Korrelation heißt das Zauberwort für alle Anleger, die das Risiko ihres Portfolios streuen wollen. Dabei geht es darum, Anlageformen zu finden, deren Wertentwicklungen eine geringe Beziehung zueinander aufweisen. Fündig werden die Anleger oftmals bei nachrangigen Unternehmensanleihen, so genannten Preferred Securities.
  • B. Glönkler und A. Sommer

Dabei handelt es sich um eine Anleihengattung, die eine geringe Korrelation mit gängigen Segmenten besitzt. Mit Derivaten lässt sich diese Strategie weiter optimieren.

Ziel einer Anlage in Preffered Securities ist es , einen Mehrertrag gegenüber Staats- und Unternehmensanleihen mit vergleichbarem Schuldnerrisiko zu ermöglichen. Weil nachrangige Anleihen allen anderen Verbindlichkeiten des Emittenten nachgeordnet sind, sollten Anleger erstklassige Emittenten auswählen. Bei ihrer Entscheidung für ein Investment in Anleiheportfolios achten Anleger generell auch auf die mittlere Bindungsdauer des Kapitals, das heißt die Duration des jeweiligen Portfolios. Diese Kennzahl gibt die Sensitivität der Anleihen auf Zinsänderungen wider. Asset-Manager können die Laufzeit ihrer Portfolios grundsätzlich dadurch reduzieren, indem sie in Anleihen investieren, die eine kurze Duration aufweisen. Derivatestrategien stellen mit dem Einsatz von Futures und Optionen jedoch eine in der Regel kostengünstigere und flexiblere Alternative dar.

Bereits jetzt gibt es Fonds für nachrangige Unternehmensanleihen, die diese Strategie berücksichtigen. Deren Duration wird mit der Unterstützung von derivativen Strategien auf drei Monate reduziert. Genutzt werden hierbei Optionen sowie Zinsfutures, um die Duration des nachrangigen Anleiheportfolios zu reduzieren und somit dem Wunsch der Investoren nach verkürzten Laufzeiten gerecht zu werden.

Ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung der Options- beziehungsweise Futuresstrategie ist das „hedge-ratio“. Diese prozentuale Kennzahl ist unter anderem die Basis für das Gegengeschäft, das beim Kauf einer spezifischen nachrangigen Anleihe ausgelöst wird.

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