Blackrock-Chef Larry Fink „Wir werden einige richtige Pleiten sehen“

Der Chef der weltgrößten Fondsgesellschaft sagt weitere Marktturbulenzen voraus. Im Interview beschreibt er zudem seinen Einfluss als Großaktionär der Deutschen Bank und zeigt sich als Fan einer schärferen Regulierung seiner Branche.
„Anshu Jain ist sehr smart. Ich bin mir sicher, er wird wieder irgendwo einen guten Posten finden.“ Quelle: Nik Hunger für Handelsblatt
Blackrock-Chef Larry Fink

„Anshu Jain ist sehr smart. Ich bin mir sicher, er wird wieder irgendwo einen guten Posten finden.“

(Foto: Nik Hunger für Handelsblatt)

GenfDie jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten können Larry Fink nicht aus der Ruhe bringen. Gut gelaunt beantwortet der Chef des US-Fondsgiganten Blackrock die erste Frage im Genfer Four Seasons Hotel. Doch nach einer Minute wird er durch lautes Entengequake unterbrochen, das zur allgemeinen Belustigung aus seinem Smartphone ertönt. Nach einem kurzen Telefongespräch entschuldigt sich der Fan ungewöhnlicher Klingeltöne für die Unterbrechung – das sei Robert Kapito gewesen, der seit 33 Jahren sein Partner bei Blackrock ist.

 
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