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Bondstrategen nehmen auch Bankentitel gerne ins Portfolio Telekom-Anleihen sind beliebt

Mit hohen Quoten von Anleihen aus den Bereichen Banken und Finanzen steuern die Manager von Rentenfonds für europäische Firmentitel auf Erfolgskurs.

HB/vwd FRANKFURT/M. Fondsberater Dietmar Zantke führt mit dem BWK-RentaMax der Baden-Württembergischen Kapitalanlagegesellschaft (BWK) dank eines Zwölfmonats- Wertgewinns von 10,84 % die Hitliste an. „Nicht nur die wirtschaftliche Erholung, sondern auch die massiven Bemühungen zur Konsolidierung der Firmenbilanzen trugen zu der positiven Entwicklung bei“, sagt er. Achim Backhaus, Analyst bei der Fondsresearchfirma Feri Trust, sagt: „Der Fonds ist im Finanz- und Telekombereich übergewichtet.“ Als Beispiel für eigene Positionen nennt Zantke France Télécom, Deutsche Telekom, Hypo-Vereinsbank, Deutsche Bank sowie Allianz und Münchener Rück.

Auch Patrick Vogel liegt mit 6,96 % Wertgewinn weit vorn. Er steuert den FT EuroCorporates, der auf dem sechsten Platz rangiert. „Ein mit entscheidender Faktor für die gute Wertentwicklung des Fonds war, dass wir in kein Fettnäpfchen getreten sind“, sagt er und spielt auf die Kursstürze bei den Anleihen von Ahold und Parmalat an.

Obwohl die wirtschaftliche Erholung in Europa langsamer vorankommt als anderswo auf der Welt, scheint die Aufhellung der Konjunktur in den Kursen vieler Unternehmensanleihen bereits enthalten, abzulesen auch am Renditevorsprung vor erstklassigen Staatsanleihen. Diese Differenz hat sich im vergangenen Jahr spürbar verringert.

Doch Vogel bleibt seinen Favoriten treu. „Die Bilanzstrukturen im Telekomsektor verbessern sich deutlich“, sagt er. Auch für den Bankenbereich bleibe er optimistisch. Ganz ähnlich will sich auch Zantke - wie im vergangenen Jahr - weiterhin auf Schuldverschreibungen aus dem Telekom-Sektor sowie nachrangige Anleihen von deutschen Banken und Versicherungen konzentrieren.

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