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Der WM Aktien Global UI-Fonds begeistert Analysten und Anleger gleichermaßen Nicht nur in der Hausse erfolgreich

Mit Spitzenrenditen macht seit Jahren ein kleiner, weltweit anlegender Aktienfonds auf sich aufmerksam: Der WM Aktien Global UI-Fonds von Universal Investment. Allein in diesem Jahr hat der 78,9 Mill. Euro schwere Fonds mehr als 50 Prozent an Wert gewonnen.

pga FRANKFURT/M. Seit er im Dezember 1999 aufgelegt wurde, beträgt das Plus immerhin 19 Prozent. Damit lässt der von Vermögensverwalter Wolfgang Mayr betreute Fonds seinen Vergleichsindex, den MSCI World, weit hinter sich. „In der Hausse gehörte er zu den Outperformern, in der Baisse war der Wertverlust gering – das zeichnet einen sehr guten Fonds aus“, lobt Heiko Nitzsche von S&P Fund Services. Auch Rüdiger Sälzle, Vorstand von Fondsconsult Research, hat einen „rundum sehr guten Eindruck“.

Der Fonds besteht aus 26 Aktienpositionen, die alle gleich gewichtet sind. Mayr setzt auf Wachstumstitel, von denen er eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erwartet. Er war und ist immer voll investiert. Fremdwährungsrisiken werden systematisch abgesichert mit dem Ziel, jederzeit mindestens 95 Prozent des Fondsvermögens in Euro zu halten. Mayr selbst verfügt seit zwölf Jahren über Investmenterfahrung in der Verwaltung von globalen Aktien.

Derzeit ist der WM Aktien Global neben den USA stark in Asien und dort vor allem in Japan investiert. Bezüglich der Branchenauswahl setzt er vor allem auf Mobilfunkbetreiber wie die südafrikanische MTN Group oder den russischen Mobilfunkbetreiber Vimpelcom. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Unternehmen für Datenspeicher- und Datenübertragungstechnologien wie etwa die US-Firma Sandisk. Und schließlich stehen Basisindustrien wie Aluminium (z. B. Aluminium Corp. of China) oder Petrochemie auf der Agenda. „Das kommt gut hin: Asien hat mit Abstand das höchste volkswirtschaftliche Wachstum, die Nachfrage nach Rohstoffen ist hoch“, sagt Mayr. Auch im Mobilfunk sieht er weiterhin beträchtliche Wachstumsaussichten.

Ausschlaggebend für die Titelauswahl waren diese Überlegungen zunächst jedoch nicht: Den ersten Schritt im Auswahlprozess übernimmt der Computer. Über ein von Mayr entwickeltes quantitatives Analyseverfahren filtert er aus über 2000 Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Mrd. Euro und einem täglichen Handelsvolumen von über 2,5 Mio. Euro wöchentlich 400 Unternehmen heraus. Diese werden entsprechend der Charakteristik ihres Aktienkursverlaufs rangmäßig eingeordnet. Die obersten 20 Prozent durchleuchtet Mayr mit Hilfe von Datenbanken und Unternehmensanalysen auf Gewinnwachstum und Bewertungen, ehe er sich für den Kauf eines Titels entscheidet. Steigt die Gewichtung eines Fondtitels zu stark an, wird er zurückgestuft. Fällt er gar aus der Computervorauswahl, wird er verkauft.

Um das Risiko ausreichend streuen zu können, werden Höchstgrenzen für den Anteil eines jeden Landes und jeder Branche eingehalten. Die Fondsstruktur ergibt sich also jeweils aus den nach dem Auswahlprozess selektierten Unternehmen. „Wenn dabei Anlageschwerpunkte herauskommen, die mit unserem Bauchgefühl übereinstimmen – ein netter Nebeneffekt“, sagt Mayr.

Die durchschnittliche Haltedauer einer Position beträgt zehn Monate, im Jahr tauscht Mayr etwa 30 Titel aus. Analysten wie Sälzle und Nitzsche stellen vor allem den disziplinierten, konzentrierten und gut nachvollziehbaren Anlagestil als positiv heraus.

Die Ratingagentur Standard and Poor’s, die das Produkt mit „AA“ einstuft, führt den Performanceerfolg ebenfalls auf das solide Titelauswahlverfahren zurück. „Mayr wendet 90 Prozent seiner Zeit für das Fondsmanagement auf und hält an seiner Anlagephilosophie fest“, lobt Nitzsche. Sie erlaube es, das Portfolio schnell und flexibel in Wachstumsregionen umzuschichten und bei einer Umkehr des Trends rechtzeitig wieder auszusteigen. Allerdings hänge die Zukunft des Fonds an Mayr und seinem Team. Sälzle gibt zu bedenken, dass Rückschläge des WM Aktien Global stärker ausfallen könnten als bei indexnäheren Produkten. Aus Diversifikationsgründen sollte der Fonds nicht als ausschließliche Anlage gewählt werden, rät er.

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