Dunkelziffer von Athen Griechen schulden auch Hedgefonds noch Geld

Griechenland hat nicht nur Schulden bei Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds. Das Land steht auch bei Hedgefonds in der Kreide. Zur genauen Schuldenhöhe schweigt die griechische Finanzagentur.
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Die Regierung von Alexis Tsipras gibt sich knallhart, wenn es darum geht, die Schuldenlast mit öffentlichen Geldgebern neu zu verhandeln. Konflikte mit aggressiven Investoren scheint sie aber bislang zu scheuen. Quelle: dpa
Griechenland in der Krise.

Die Regierung von Alexis Tsipras gibt sich knallhart, wenn es darum geht, die Schuldenlast mit öffentlichen Geldgebern neu zu verhandeln. Konflikte mit aggressiven Investoren scheint sie aber bislang zu scheuen.

(Foto: dpa)

New YorkGriechenland steht erneut am Rande der Pleite und hat neben Hunderten Milliarden von Schulden bei seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auch noch hohe Rechnungen bei Hedgefonds und anderen Spekulanten zu begleichen.

Die Regierung von Alexis Tsipras gibt sich knallhart, wenn es darum geht, die Schuldenlast mit öffentlichen Geldgebern neu zu verhandeln. Konflikte mit aggressiven Investoren scheint sie aber bislang zu scheuen.

Als der Euro-Krisenstaat seine privaten Gläubiger 2012 zu einer Umschuldung zwang, blieben einige Investoren von den heftigen Abschreibungen verschont. Vor dem Schuldenschnitt sammelten Hedgefonds griechische Staatsanleihen ein, die unter internationalem Recht standen. Auf diese Papiere hatte Athen keinen Zugriff.

Der Einstieg in den Anleihemarkt sei ein „No Brainer“ gewesen – eine todsichere Wette – sagte der Chef eines New Yorker Hedgefonds damals. Für Profi-Investoren dürfte sich das Manöver schon rasch ausgezahlt haben. Vom Schuldenschnitt blieben die Fonds verschont, wenig später flossen die ersten etwa 600 Millionen Euro an Zinsen.

Danach wurde es rasch ruhig um die Anleihen, deren Wert sich damals auf etwa 6,5 Milliarden Euro belief. Wie viele der Schulden heute noch bestehen, beantwortet die griechische Finanzagentur ebenso wenig, wie die Frage, wann diese Titel fällig werden. Auch in einer Auflistung griechischer Zahlungsverpflichtungen der Brüsseler Denkfabrik Bruegel tauchen die Papiere nicht auf.

Zahlungsboykott wäre riskant
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25 Kommentare zu "Dunkelziffer von Athen: Griechen schulden auch Hedgefonds noch Geld"

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  • Man muss auch etwas gutes daraus abgewinnen !

    So können WIR in wenigen Zügen erkennen, welche Qualität und Kompetenz unsere deutsche "Politik" und unsere "Volksvertreter" haben !
    Durch Tricksereien, Lügen und Betrug arbeitet die Lobby-EU-Gemeinschaft fröhlich weiter !

    Dieses LOBBY-Korsett wird immer enger !!!

  • @ Tja, HERR RUDOLF OTT, da es in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung gibt könnte sich der Bundestag in alter Besetzung auch selbst wählen. Möglicherweise ist das der erstrebte Zustand, nachdem die Wahlverdrossenheit der Wahlbürger durch schlechte Politik auf die Spitze getrieben wurde.
    Nichtwählen und das Wählen von falschen Parteien schreiben bestehende, unerfreuliche Zustände fest. Änderungen sind möglich ---- aber ob da der gehirngewaschene deutsche Wahlbürger, der sein Steuergeld via. von ihm gewählter Volksvertreter gern nach Griechenland und neuerdings in die Ukraine verschenkt, "mitspielt" dürfte zweifelhaft sein.

  • Na, Frau Merkel, lieber Herr Gabriel, unser aller Meister Schäuble,

    was jetzt?
    Gebt Eure Pensionen und die eurer Leidensgenossen im Bundesgtag her, auch die der
    Politpensionäre, versilbert euer Vermögen und spendet an die Griechen, dalli.

  • Bei den Griechen handelt es sich, wie bei vielen Mittelmeervölkern, um ehrlose Lumpen und Banditen. Geld nehmen sie gerne aus aller Herren Länder. Für ihren aufgeblähten unverdienten Wohlfahrtsstaat. Zurückzahlen möchten sie es natürlich am liebsten nicht mehr. Komischerweise schleimen sie sich jetzt bei der EU und vor allem bei Merkel ein, um ja nicht so harte Einschnitte in Athen vornehmen zu müssen. Ja, Ihr Griechen, es wird Euch nach den notwendigen Reformen noch viel schlechter gehen müssen. Aber das traut sich Euch von diesen Kadetten wie Tsipras niemand ins Auge sagen zu wollen. Ist ja auch unangenehm die Wahrheit zu verkünden.

    Mit der Wahrheit nimmt man´s dort ohnehin nicht so genau; hat man doch der EU-Troika schon seit Langem arglistig verschwiegen, dass sich da noch ein Batzen mehr Schulden gegenüber Hedgefonds angesammelt hat ...

  • Folgende Fragen werde ich vor jeder Wahl den Politikern stellen:
    1. Wieso hat Griechenland keine funktionierende Steuerverwaltung? Was ist mit den Geldern, die die EU dafür bereitgestellt hat geschehen?
    2. Warum durfte ich erst mit 67 in Rente, die Griechen gehen spätestens mit 60!
    3. Warum beträgt meine Rente nur 45% (lt. geschönter deustatis-Daten) die Griec hen aber mit 80%?
    Wenn alle Wahlberechtigten diese Fragen stellen und dann nicht wählen, weil unsere Hauptstadtschläfer keine vernünftige Antwort wissen, bleibt der Plenarsaal leer. -Ist er bei wichtigen Debatten eh meistens.

  • Noch? Noch heisst das sie irgendwann den Hedgefonds kein Geld mehr schulden werden. Da GR nicht mehr in der Lage ist Schulden zu bedienen bedeutet das entweder Zahlungsausfall oder die Schulden werden wie ueblich auf den Steuerzahler umgelegt.

  • Hedgefonds?
    Auch Soros -der alte,Bandit- verdient hier noch kräftig, oder?

  • Die Griechen verarschen uns nach Strich und Faden, wir haben nichtmal eine Liste über alle Forderungen, aber wir wissen dass alles gut wird und können den Griechen ruhig weiteres Geld leihen...

    Gut das das insolvenzverschleppungsgesetz nicht für unsere Politiker gilt

  • Die Zahlungen an die Hedgefonds werden regelmäßig und brav geleistet. Und Merkel, Schäuble, Juncker & Co haben mit fünf Jahren Insolvenzverschleppung dafür gesorgt, dass ebensolche privaten Kapitalhalter die Möglichkeit bekamen, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Nun ist wieder einmal mehr der Steuerzahler der Gekniffene, denn er darf die Rechnung zahlen. Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die noch deutsche Interessen vertritt. Der dämliche Michel wird das aber noch lange nicht begreifen!

  • @Herr Papadakis
    wie es in der Masse der privaten Haushalte in Deutschland aussieht können SIe offensichtlich
    überhaupt nicht beurteilen. Sie wissen nicht wie es bei und in Deutschen Familien aussieht.
    Die Deutschen haben sinnvoll gespart und investiert, vor der Euroeinführung. Dann wurde
    Ihr Verögen mit einem Schlag halbiert; sage nur: 1:1.95583 für die damals stärkste Währung in
    der EU.
    Unsere Politträumer wie Kohl etc., und das rot-gründe-pädophile Lumpenpack haben Ihr eingenes Volk für Bankster und hochkrimielle US-Kapigtalisten verraten und verkauft.
    Profitiert von der Eurozone haben u.a. Griechenland, Spanien, Portugal, Polen, Rumänien,
    Bulgarien usw.
    Bringen Sie Lösungen ode schweigen Sie.

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