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DWS-Krisenfonds Liquiditätsnot bei ImmoFlex verschärft sich

Die Fondsgesellschaft DWS muss ihren kriselnden Immobilien-Dachfonds ImmoFlex Vermögensmandat nun auch für Rücknahmen von Anteilsscheinen schließen. Grund sind die unzureichenden Liquiditätsbestände.
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Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt. Quelle: dapd

Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt.

(Foto: dapd)

FrankfurtDie Fondsgesellschaft DWS muss ihren kriselnden Immobilien-Dachfonds ImmoFlex Vermögensmandat nun auch für Rücknahmen von Anteilsscheinen schließen. Das teilte die Deutsche-Bank-Tochter am Montag mit. Die Liquiditätsbestände reichten nicht mehr aus, alle Rückgabeverlangen zu bedienen, hieß es zur Begründung. Der Rücknahmestopp gelte ab sofort. Der Fonds ist damit komplett eingefroren. In der vergangenen Woche hatte die DWS die Ausgabe neuer Anteile für den Fonds gestoppt.

Der DWS ImmoFlex Vermögensmandat investiert mindestens die Hälfte des Fondsvermögens in Offene Immobilienfonds. Mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro ist er zwar ein vergleichsweise kleiner Fonds. Das Signal ist allerdings alarmierend: Über 40 Prozent des Fondsvermögens stecken in dem beiden Krisenfonds SEB ImmoInvest und CS Euroreal. Diese Flaggschiffe, jeweils sechs Milliarden Euro schwer, kämpfen ihrerseits und ums Überleben. Sie müssen bis Mai wieder öffnen - oder werden abgewickelt.

Ein anderer Immobilien-Dachfonds der DWS, der db ImmoFlex, befindet sich wegen der Branchen-Krise bereits in der Abwicklung. Auch dieser Fonds war zunächst eingefroren.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "DWS-Krisenfonds: Liquiditätsnot bei ImmoFlex verschärft sich"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ...aber Hauptsache, die Fondverwalter haben für ihre Vergütungen noch ausreichend Liquidität... ...und wenn nicht, werden mal eben noch einige freie Anteile hierfür veräußert... ...richtig war und ist, niemals solchen Vertretern irgendein Anlagevolumen zukommen zu lassen... ...dann hört der Spaß von selbst auf... ...und das war wohl erst der Anfang...