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Elite Report Deutschlands beste Geldmanager

In stürmischen Börsenzeiten lautet der wichtigste Auftrag an professionelle Geldverwalter, das Geld der Kunden zu schützen. Doch das gelingt nur wenigen. „Elite Report“ und Handelsblatt prämieren die Besten ihres Fachs.
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Unter den Bestplatzierten (von links): Joerg Ludewig (Hamburger Sparkasse), Björn H. Robens (BHF Bank) und Andreas Brodtmann (Berenberg Bank). Quelle: Quirin Leppert

Unter den Bestplatzierten (von links): Joerg Ludewig (Hamburger Sparkasse), Björn H. Robens (BHF Bank) und Andreas Brodtmann (Berenberg Bank).

(Foto: Quirin Leppert)

MünchenDie Turbulenzen an den Märkten machen vor den Vermögensverwaltern und ihren wohlhabenden Kunden nicht Halt. Der Kurssturz am Aktienmarkt vernichtet Milliardensummen, gleichzeitig sind die Anlagerenditen rar, da Festverzinsliche entweder Mini-Renditen abwerfen oder - wie Staatsanleihen von zahlreichen Euro-Staaten - zurzeit zu viel Risiko bergen.

Unter diesen widrigen Umständen werden bereits bescheiden klingende Ziele anspruchsvoll. Statt realem Ertrag wollten Kunden von Vermögensverwaltern in den vergangenen zwölf bewegten Börsenmonaten mit Zuspitzung der Krise in Europa vor allem eines: ihr Vermögen erhalten. Doch zu den guten unter den Managern der millionenschweren Depots gehört laufenden Jahr bereits, wer den Verlust für Kunden in maximal einstelligen Grenzen hält.

„Im Durchschnitt verbuchten Vermögensverwalter einen Verlust von rund fünf Prozent“ stellte Hans-Kaspar von Schönfels, Gründer und Herausgeber des Fachmagazins „Elite Report“ fest. Für den jährlich erscheinenden Report wurden 800 Depots im Gesamtwert eines insgesamt hohen zweistelligen Milliarden-Euro-Betrages überprüft. Auffällig dabei waren nicht nur die Wertverluste. Die Turbulenzen gingen vielfach einher mit einer Neigung, möglichst viel im Kundendepot umzuschichten, um Provisionen zu kassieren, wie von Schönfels moniert.

Der Elitereport hat die Branche verändert

Erfolgreich waren hingegen die Geldmanager, die den Schutz des Kundenvermögens zum obersten Thema machten und sich ernsthaft bemühten, den durch die Zuspitzung der Krise verunsicherten Kunden mit soliden Strategien die Angst zu nehmen, sagt von Schönfels. Doch das schafften nur wenige: Beim neunten Elite Report werden deshalb gerade mal ein Siebtel der 348 untersuchten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum als empfehlenswert ("satis bene") gekürt.

49 Häuser zeichnete der „Elite Report 2012“ gemeinsam mit dem Medienpartner Handelsblatt gestern in München als Elite aus, das sind zwei Anbieter weniger als im Vorjahr. Erneut „missachtete ein Großteil der analysierten Banken die Grundzüge solider Vermögensverwaltung und -beratung“, stellt von Schönfels fest.

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3 Kommentare zu "Elite Report: Deutschlands beste Geldmanager"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die besten Geldmanager Deutschlands erwirtschaften minus 5%? Klingt nicht so arg erfolgreich.
    Möglicherweise sind ausländische Vermögensverwalter die bessere Wahl!?!

  • mmh schaut aus als ob die fotoaufnahme im baden- badener casino gemacht wurde - sind das etwa die hochgejubelten gewinner?

  • Da frage ich mich immer nur, warum arbeiten die noch wenn sie so erfolgreich sind. Aus Mitleid mit den Anlegern?