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Emerging Markets „Der Kollaps ist ein Extremrisiko“

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Rechte der Investoren stärken

Höhere Renditen werden aber nicht reichen, um das Vertrauen aller Investoren – auch privater – in die Schwellenländer zurückzugewinnen.
Schwellenländer bleiben aus fundamentaler Sicht interessant, weil sie nach wie vor leicht zwei- bis dreimal so schnell wachsen können wie die Industriestaaten. Höhere Renditen sind aber tatsächlich nur eine Sache. Damit weiter Geld in die Emerging Markets fließt, müssen die Länder jetzt Strukturreformen angehen.

Wo genau müssen die Regierungen anpacken?
Das Umfeld für Investitionen muss besser werden. Die Regierungen müssen die Rechte der Investoren stärken, klarere Insolvenzregeln aufstellen, Subventionen abbauen und mehr Sektoren für ausländische Investments öffnen.

Solche Reformen haben die Schwellenländer zum Teil in den letzten Jahren verschleppt...
Dank quantitativer Lockerung in den USA, konnten sich viele Schwellenländer in den vergangenen Jahren günstig aus dem Ausland finanzieren. Das hat sie ein wenig nachlässig werden lassen. Angesichts der Kapitalflucht sind sie jetzt aber alarmiert, die Reformen weiterzuführen.

Bei welchen Ländern sind Sie optimistisch, dass sie das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen?
Mexiko ist ein gutes Beispiel: Seit einem guten Jahr hat das Land einen neuen Präsidenten, und es jetzt geschafft, den Energiemarkt zu öffnen und das Steuer- und Bildungssystem zu reformieren. So etwas gibt Investoren das richtige Signal.

Schweres Jahr für die Türkei
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2 Kommentare zu "Emerging Markets : „Der Kollaps ist ein Extremrisiko“ "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ist das mit der Krise der Schwellenländer vergleichbar mit der Euroland-Krise aus dem letzten Jahr. Das war die Krise, bei der düsterstes Szenario gezeichnet wurde, woraufhin der Dax fast 2000 Punkte zulegte?

  • Wenn die Privaten Investoren viel besseren Informationsstand hätten, warum sollte sie über die Fonds in die Schwellenländer investieren??? Auch über den Exit entscheiden sie demnach selber ;-)

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