Fonds So viele neue Hedgefonds gab es lange nicht

Sein eigener Chef sein – davon träumen viele, auch Hedgefonds-Manager. Zahlreiche Finanzjongleure aus großen Banken verwirklichen sich derzeit diesen Traum. Davon können auch Privatanleger profitieren.
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Mal sein eigener Chef sein? Zahlreiche Finanzexperten gründen eigene Hedgefonds. Quelle: dpa
New Yorker Börse

Mal sein eigener Chef sein? Zahlreiche Finanzexperten gründen eigene Hedgefonds.

(Foto: dpa)

Mindestens sechs neue Hedgefonds werden in diesem Jahr mit einem Volumen von mindestens einer Milliarde Dollar an den Start gehen. Das belegen Daten von Bloomberg. Vergangenes Jahr gab es acht Firmen, die mit einer zehnstelligen Summe in die Hedgefonds-Branche einstiegen. So viele Mega-Start-ups hat der Markt seit 2005 nicht mehr erlebt, als 13 Fonds 19 Milliarden Dollar eingesammelt hatten.

Angesichts der schwachen Entwicklung einiger Fonds, die seit langem aktiv sind, erhoffen sich viele Investoren von der neuen Generation höhere Erträge und geben ihr Geld an die Start-ups. Eines wird von Chris Rokos, einst Händler bei Credit Suisse, geführt. Ein weiterer Fonds kommt von Didric Cederholm, der zuvor in diesen Diensten von Elliott Management stand.

„Viele Hedgefonds sind schlecht. Aber wenn man Talente früh identifizieren kann, und wenn sie hungrig sind, dann gibt es das Potenzial für überdurchschnittliche Performance“, sagt Adam Blitz, Chef von Evanston Capital Management. Die Firma hat 5,4 Milliarden Dollar in Fonds gesteckt.

Geld macht doch glücklich
Der gekühlte Champagner
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Viel Geld auf dem Konto? Anerkennung anderer für das, was man tut? Oder doch die Liebe? Was den Menschen glücklich macht, ist höchst individuell. Glück kann für jeden etwas anders bedeuten. Dass viel Geld nicht zwangsläufig schaden muss, werden wohl die wenigstens bestreiten. Und dennoch sagt der Volksmund: „Geld allein macht nicht glücklich“. Und der Volksmund hat recht. In einer Befragung der Norisbank gab ein Großteil der Menschen an, dass Geld viel eher als Mittel zum Zweck zu sehen sei, denn als Ziel.

Gold allein ist nicht alles
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Drei von vier Befragten (72 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass Geld einem die Freiheit gibt, Dinge zu tun, die Spaß machen. Ebenso viele wünschen sich zudem ein höheres Einkommen, um sich und anderen Menschen eine Freude bereiten zu können. Das Geld einem hilft, glücklich zu werden, scheint also wahr. Doch viel interessanter ist der Umkehrschluss: Ganze 79 Prozent der Befragten und damit vier von fünf Personen gaben an zu glauben, dass sie ohne ein angemessenes Einkommen nicht glücklich werden. Im Grunde genommen macht Geld also doch glücklich.

Familie
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Materieller Wohlstand ist nur einer der Faktoren, die zum Glück beitragen. Ein gutes Einkommen ermöglicht den nötigen Spielraum, um sich auf Privates konzentrieren zu können. Für die meisten Deutschen steht dabei fest: Gute Finanzen machen das Leben einfacher, aber Geld allein macht nicht glücklich. Für rund zwei Drittel (68 Prozent) hängt das persönliche Glück davon ab, dass sie gesund sind und bleiben. Auch das unmittelbare, persönliche Umfeld ist wichtig: Fast jeder Zweite legt Wert auf Familie und Kinder (47 Prozent) sowie auf eine erfüllende Partnerschaft (43 Prozent).

Ifo-Geschäftsklimaindex
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Erst danach folgen eine sorgenfreie Zukunft (29 Prozent) und ein gewisser Lebensstandard (20 Prozent) als Glücksgaranten. Das liegt nicht zuletzt an einer bereits guten wirtschaftlichen Ausgangsbasis. Den meisten Deutschen geht es gut. Dass die Deutschen in dieser Hinsicht größtenteils zufrieden sind, zeigt sich auch in den Vorhaben für die nächsten zwölf Monate.

raumstrand
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48 Prozent, also knapp jeder zweite, plant laut Umfrage mehr Zeit in Freizeit, Hobbies und Reisen zu investieren, um sein persönliches Glück zu steigern. Dabei muss es ja nicht immer die Karibik sein. Der zeitgenössische Mensch sucht sein Glück vor allem im privaten. Anders als die Generationen vor ihm legt er mehr Wert auf seine persönliche Verwirklichung.

Job
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Rund ein Drittel (36 Prozent) will sich beruflich verändern. Immerhin verbringt der Mensch einen Großteil seiner Lebenszeit bei der Arbeit. Glücklich ist vor allem der, der sich mit seiner Tätigkeit identifizieren kann.

Liebe
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Auch in Sachen Partnerschaft scheinen die meisten ziemlich glücklich zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass nur 30 Prozent der Befragten ihr Augemark darauf legen, ihre Beziehung in den kommenden zwölf Monaten zu pflegen. Nur jeder Vierte hingegen glaubt, einen höheren Lebensstandard erreichen zu müssen, um glücklicher zu werden. Für das ganz große Glück, muss bei den Deutschen somit das Gleichgewicht stimmen – zwischen finanziellem und persönlichem Glück.

In den vergangenen drei Jahren haben Hedgefonds im Durchschnitt um jährlich 4,6 Prozent zugelegt, wie aus Daten von Bloomberg hervorgeht. Das ist zwar rund dreimal so viel wie der Ertrag von US-amerikanischen Staatsanleihen. Der US-Leinindex für Aktien, der Standard & Poor's 500, schaffte es allerdings auf ein Plus von 18 Prozent.

Mindestens ein großer Investor, der Pensionsanbieter California Public Employees' Retirement System, hat bereits angekündigt, Hedgefonds-Anlagen ganz aufzugeben. Er verwies auf hohe Kosten und Komplexität.

University of Texas Investment Management, die das Geld der zweitgrößten US-Uni-Stiftung verwaltet, zählt zu einem der größten Unterstützer der neuen Start-ups. Die Firma hat bereits zwei Milliarden Dollar in Unternehmen investiert, die nach ihren Angaben zur „nächsten Generation“ gehören.

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