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Fondsgesellschaft der Sparkassen Deka plant neue offene Immobilienfonds

Das Fondshaus will wegen der großen Nachfrage gleich drei neue Produkte anbieten. Ein Fonds soll hingegen künftig keine neuen Gelder annehmen.
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Ab 2020 will die Fondsgesellschaft der Sparkassen keine neuen Anteile ihres offenen Immobilienfonds „Deka Immobilien Europa“ mehr ausgeben.
Deka-Gebäude in Frankfurt

Ab 2020 will die Fondsgesellschaft der Sparkassen keine neuen Anteile ihres offenen Immobilienfonds „Deka Immobilien Europa“ mehr ausgeben.

Frankfurt Die Dekabank will drei neue offene Immobilienfonds auflegen. Damit will das Fondshaus der Sparkassen der hohen Nachfrage gerecht werden und künftig deutlich mehr Gelder annehmen. Geplant ist unter anderem ein Fonds, der global in Immobilien investieren soll.

Erstmals soll in Zusammenarbeit mit Swiss Life Asset Managers auch ein Wohnfonds aufgelegt werden. Hinzu kommt ein dritter Fonds, der ohne Währungsabsicherung in australischen Dollar im Raum Asien-Pazifik investieren soll. Letzterer richte sich an „erfahrene und vermögende Privatkunden“, heißt es in einer Mitteilung.

Mit offenen Immobilienfonds können sich Privatanleger mit kleinem Geld – in der Regel ab 40 Euro pro Anteil – am milliardenschweren Gewerbeimmobilienmarkt beteiligen. Die Anlageform ist in Zeiten von Niedrigzinsen beliebt wie nie: Erstmals in der Geschichte haben Anleger mehr als 100 Milliarden Euro in den Fonds geparkt.

Wie die meisten anderen Anbieter offener Immobilienfonds hat die Deka die Anteilsausgabe für ihre Produkte eingeschränkt. Weil es am Markt an genügend passenden Immobilien zum Kauf fehlt, können die Fonds nicht alle Gelder, die ihnen anvertraut werden, direkt investieren. Auf große Summen brachliegender Gelder müssen die Fondshäuser Negativzinsen zahlen, was wiederum die Rendite der Fonds belastet.

Um dennoch mehr Gelder annehmen zu können, plant laut einer aktuellen Umfrage des Ratinghauses Scope fast ein Drittel aller Fondsmanager neue Produkte. Deka erhofft sich mit der Auflage neuer Fonds, die jährlichen Mittelzuflüsse um bis zu 800 Millionen Euro zu steigern. Zuletzt beliefen sich die Nettomittelzuflüsse auf 1,7 Milliarden Euro.

Zugleich plant die Deka, ab 2020 für den „Deka Immobilien Europa“, den am Volumen gemessen größten offenen Immobilienfonds in Deutschland, keine neuen Anteile auszugeben. Das Fondsvolumen beläuft sich derzeit auf 16,3 Milliarden Euro. Wiederanlagen aus Ausschüttungen oder Gelder aus bereits angelegten Sparplänen werden aber auch weiter angenommen.

Mehr: Immer mehr Anbieter beschränken den Zugang zu offenen Immobilienfonds. Erfahren Sie die Gründe dafür, warum offene Immobilienfonds zur raren Massenware geworden sind.

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