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Fondskauf Fondssparpläne sollten genau verglichen werden

Die Kosten für Fondssparpläne können sich an verschiedenen Stellen massiv unterscheiden. Interessierte sollten auf drei verschiedene Kostenarten achten.
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Die jährlichen Kosten für Fondssparpläne unterscheiden sich auch nach Fonds-Art. Quelle: dpa
Banknoten

Die jährlichen Kosten für Fondssparpläne unterscheiden sich auch nach Fonds-Art.

(Foto: dpa)

FrankfurtFür ein Depot zahlt ein Anleger in der Regel Depotgebühren. Einige Onlinebanken oder -broker bieten ihre Depots kostenlos oder zumindest für einige Jahre kostenfrei an. Eine Übersicht über Anbieter und das Angebot von Fonds- wie auch ETF-Sparplänen bietet das Portal Brokervergleich.

Zum Thema ETF-Sparpläne zeigt das Portal beispielsweise 17 Anbieter - von Banken über Broker, also Wertpapiervermittler, die mit Banken zusammenarbeiten und dort Depots und Gegenkonten führen lassen, bis hin zu Fondsplattformen. Letztere vermitteln Sparpläne gegen eine Provision.

Interessant: Es kann passieren, dass ein Interessierter über eine Fondsplattform wie Fondsupermarkt oder Fondsdiscount einen Sparplan eines Brokers angeboten bekommt, den er auch direkt bei diesem abschließen kann. Allerdings bekommt ein Anleger bei den Plattformen mitunter höhere Rabatte als beim Broker direkt, wie Brokervergleich feststellt.

Wer einen Sparplan auf Fonds abschließt, zahlt typischerweise eine Kaufgebühr für diese aktiven Fonds. Bei einer Bank oder Sparkasse fallen hier bis zu fünf Prozent der angelegten Summe an. Diese hohen Gebühren, mit denen ursprünglich die Beratungsleistung in einer Bank bezahlt werden sollte, muss ein Anleger nicht unbedingt mehr zahlen.

Bei Direktbanken, Brokern, Fondsplattformen und direkt bei Fondsanbietern fallen diese Kaufkosten teilweise oder ganz weg. Allerdings werden natürlich nicht überall alle Fonds angeboten. Der Anleger muss schauen, wo er seinen Wunschfonds bekommt. Bei ETF-Anteilen zahlt der Anleger einen höheren Kauf- als Verkaufskurs plus Zusatzgebühren.

Unterschiedlich sind auch die jährlichen Kosten. ETF kosten in der Regel zwischen 0,2 und 0,7 Prozent pro Jahr, aktive Fonds selten unter einem Prozent bis hin zu gut zwei Prozent. Bei aktiven Fonds verdient fast immer der Vertrieb mit, der bis zur Hälfte der laufenden Gebühren kassiert, wie Ali Masarwah von Morningstar moniert. Ausnahmen davon gibt es nur selten.

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