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Gefahr für RWE, Eon und Co. Norwegens Staatsfonds kehrt Kohle den Rücken

Norwegen nutzt seine Öl-Einnahmen für die Altersvorsorge seiner Einwohner. Jetzt will der weltgrößte Pensionsfonds seine Investments in Energieunternehmen aufgeben. Auch deutsche Energieförderer dürften betroffen sein.
28.05.2015 - 10:40 Uhr
Die norwegischen Politiker wollen keine Ausfälle durch den fossilen Träger in Kauf nehmen und steigen deshalb weitgehend aus. Quelle: dpa
Kohlekraft als Anlagerisiko

Die norwegischen Politiker wollen keine Ausfälle durch den fossilen Träger in Kauf nehmen und steigen deshalb weitgehend aus.

(Foto: dpa)

Oslo Der norwegische Pensionsfonds, größter Staatsfonds der Welt, soll sich aus dem Geschäft mit der Kohle zurückziehen. Der Finanzausschuss des Parlaments in Oslo beschloss am Mittwochabend einstimmig, dass sich der Fonds aus Energie- und Bergbauunternehmen zurückziehen soll, bei denen das Kohlegeschäft mehr als 30 Prozent am Umsatz oder Geschäft ausmacht. Auch deutsche Energieversorgen dürften hier betroffen sein.

„Investitionen in Kohle können ein Risiko für das Klima und ein zukünftiges finanzielles Risiko bedeuten“, erklärte Svein Flatten, Abgeordneter der regierenden Konservativen Partei, mit Verweis auf den Kampf gegen die Erderwärmung und eine mögliche Abwertung fossiler Energien. Die rechtskonservative Regierung, die im Parlament keine Mehrheit hat, hatte bislang dem Druck der Oppositionsparteien widerstanden, Anteile an Unternehmen mit Bezug zu fossilen Energieträgern abzustoßen. Sie wollte stattdessen Unternehmen aus dem Fonds ausschließen, die „in inakzeptabler Menge“ Treibhausgase ausstoßen.

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