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Immer mehr Fonds Immobilienaktien locken

Die offenen Immobilienfonds sind in der Krise, doch mit Immobilienaktien lassen sich satte Renditen einfahren. Die Fondsbranche reagiert: Immer mehr Immobilienaktienfonds kommen auf den Markt.

FRANKFURT. Das jüngste Beispiel: der SEB Real Estate Equity. Er sei sowohl der erste in Deutschland zugelassene Umbrella-Fonds als auch der erste Immobilienaktienfonds, der die Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten habe, sagte Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset Management (SEBAM), bei der Vorstellung des Produktes am Montagabend in Frankfurt.

Die bisherigen Immobilienaktienfonds sind in Luxemburg zugelassen. Der jüngste SEB-Fonds ist ein so genannter richtlinienkonformer Fonds. Das bedeutet, dass er nach der BaFin-Zulassung in anderen EU-Ländern nur ein vereinfachtes Zulassungsverfahren durchlaufen muss. So soll auch das Zielvolumen von 250 Mill. Euro noch in diesem Jahr nicht allein in Deutschland, sondern auch im Ausland akquiriert werden.

Der Regenschirm – im Fachjargon der Branche Umbrella genannt – spannt sich über eine Produktfamilie von vier Einzelfonds, zwischen denen die Anleger ihre Gelder hin- und herschieben können, ohne erneut den Ausgabeaufschlag von in diesem Fall fünf Prozent zahlen zu müssen. Kleinanleger können ab 500 Euro in die „Global“-Variante investieren. Wer sich an den Regional-Tranchen Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik beteiligen möchte, muss mindestens 50 000 Euro investieren.

Zusammen mit dem vor wenigen Tagen zum Vertrieb zugelassenen Fidelity Global Property Fund buhlen nunmehr 33 Immobilienaktienfonds um die Gunst der Anleger. Davon wurden allein drei in diesem Jahr zugelassen – halb soviel wie im gesamten Vorjahr. Ende Januar 2006 weist die Statistik der Vermögensverwaltungs- und Beratungsfirma Feri ein Anlagevolumen von 12,4 Mrd. Euro aus. Vor zwei Jahren betrug es weniger als eine Mrd. Euro.

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