Informationen aus Finanzkreisen Verkäufe sollen Krisenfonds der Deutschen Bank helfen

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In den vergangenen Jahren hatte bereits die Deka Bank als Fondsdienstleister der Sparkassen massive Probleme mit ihrem offenen Immobilienfonds, aus dem Anleger in wenigen Monaten Mrd. abzogen. Die Bank hatte sich damals verpflichtet, alle rückfließenden Anteile selbst aufzunehmen. Jetzt baut sie den Fonds um.

Einem vorab verbreiteten Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ (Samstagausgabe) zufolge könnte sich die Wiedereröffnung des Fonds verzögern. Die Bankenaufsicht BaFin dränge die Deutsche Bank dazu, den Fonds erst wieder zu öffnen, wenn durch Immobilienverkäufe ausreichend Kapital zur Verfügung stehe, um auch mögliche Mittelabflüsse in Milliardenhöhe bedienen zu können. Eine BaFin-Sprecherin sagte, die Behörde könne die Deutsche Bank nicht zu einer bestimmten Lösung zwingen. „Aber es werden alle Szenarien mit der DB Real Estate in den nächsten Wochen diskutiert.“

Derweil versuchen die Sparkassen weiter Kapital aus der Schließung des Fonds zu schlagen. Nach der Sparkasse Karlsruhe bietet nun auch die Sparkasse Hannover Kunden der Deutschen Bank einen Aufkauf ihrer Anteile an dem Krisenfonds an. Bedingung für die Übernahme der Anteile sei, dass der Privatanleger sein Depot und die Bankverbindung auf die Sparkasse Hannover übertrage, erläuterte eine Sprecherin. Die Aktion laufe bis zum 20. Januar - mit einer Obergrenze von zehn Mill. Euro. Weitere Großsparkassen prüfen ähnliche Aktionen.

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