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Internationale Rentenportfolios sind mit Hochzinstiteln erfolgreich Fortis will Yen-Anleihen aufstocken

Die Renditejagd rund um den Globus ermöglicht trotz des niedrigen Zinsniveaus in den großen Industrieländern gute Ergebnisse. Das belegen der Fortis L Fund - Bond Currencies High Yield Classic vom Vermögensverwalter der belgisch-niederländischen Finanzgruppe Fortis, und der bei der ING/BHF-Gesellschaft Frankfurt Trust (FT) aufgelegte Rentima Global FT.
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HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Beide Produkte liegen in der Zwölfmonatsrangliste der internationalen Rentenfonds mit Wertgewinnen von 8,83 bzw. 6,95 Prozent auf den vorderen Plätzen (Tabelle). Allerdings verfolgen sie unterschiedliche Ansätze: Während der Fortis-Fonds seine Investments vor allem auf Währungsräume konzentriert, bei denen das Zinsniveau höher liegt als bei vergleichbaren Euroanlagen, legt der Rentima schwerpunktmäßig in Staatsanleihen der sieben großen Industrienationen (G7) an.

Rentima-Fondsmanager Burkhardt Allgeier setzt im laufenden Jahr auf Yen-Papiere. Seiner Ansicht nach dürften 2005 vor allem die asiatischen Währungen interessante Möglichkeiten bieten und an Stärke gewinnen. Der Euro wird seiner Ansicht nach dagegen schwächer werden. Folglich will Allgeier die Quote an Yen-Papieren von jetzt 20 Prozent weiter aufbauen. Im Fortis-Fonds sind laut Angaben des Managers Euro- und US-Dollar-Titel gegenüber Bonds in anderen Währungen untergewichtet. Zur letzten Gruppe zählten beispielsweise Malaysia, Philippinen und Singapur.

Oliver Borgis, Leiter Portfoliomanagement Renten bei der Weberbank, sagt beim Vergleich beider Produkte „Wegen des sehr niedrigen Zinsniveaus in den G7-Staaten sollte der Anleger die echten Hochzinstitel bevorzugen.“ Dabei müsse sich der Investor allerdings bewusst sein, dass damit höhere Risiken verbunden seien.

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