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Interview mit Bernd Vorbeck „Depotbanken könnten überflüssig werden“

Das Aufsichtsratsmitglied des Fondsverwahrers Universal Investment spricht im Interview über die Überlebenschancen der Branche, den Einsatz von Robotern und den Einfluss der Blockchain.
10.07.2019 - 16:34 Uhr
Das 57-Jährige Aufsichtsratsmitglied von Universal Investment erklärt, wie die Blockchain-Technologie die Fondsbranche verändern könnte. Quelle: Universal Investment
Bernd Vorbeck

Das 57-Jährige Aufsichtsratsmitglied von Universal Investment erklärt, wie die Blockchain-Technologie die Fondsbranche verändern könnte.

(Foto: Universal Investment)

Frankfurt Der größte deutsche bankunabhängige Fondsverwahrer Universal Investment sieht schwere Zeiten auf die Branche zukommen. Wachsender Kostendruck, immer mehr Vorschriften und schwindende Margen in Zeiten von Minizinsen prägen das Geschäft.

Bernd Vorbeck, 30 Jahre lang Chef von Universal Investment, der heute im Aufsichtsrat sitzt, sieht auf Dauer nur Fondsservice-Plattformen überleben, „die ein Wertpapiervolumen von mindestens 200 Milliarden Euro verarbeiten“, sagte er dem Handelsblatt.

Sein Haus ist heute schon mehr als doppelt so groß und strebt ein Volumen von 500 Milliarden Euro spätestens im Jahr 2023 an. Aus der Sicht des 57-Jährigen werden sich die heute bis zu acht Großanbieter, die für Investoren Fondsprodukte auflegen, Risikomanagement und Reporting erledigen, langfristig halbieren.

Um den Kostendruck zumindest teilweise aufzufangen, nimmt auch in der Branche des Fondsverwahrers die Industrialisierung zu. Bei Universal Investment arbeiten inzwischen 22 Software-Roboter, die Personal etwa bei der Überprüfung von Buchungen ersetzen.

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