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Investmentfonds Klimaschutz verkauft sich gut

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Um vom Handel mit Emissionszertifikaten zu profitieren, legte übrigens die Deutsche Bank unlängst auch einen geschlossenen Fonds auf und gab ihm tatsächlich den Namen „Erste DF Klimafonds“, als ob sich vorher keiner um das Thema gekümmert hätte. Sie und auch der ähnlich gestrickte KlimaschutzInvest der Hamburger Aquila Capital prognostizieren Renditen von gut 15 Prozent. Es ist fraglich, ob sie das realisieren, denn noch liegt der Preis für Emissionszertifikate nicht auf dem erwarteten Niveau von 25 Euro pro Tonne CO2 und die Anerkennung von Klimaschutzprojekten durch die Uno-Behörden dauert sehr lange.

Umweltfonds als Vermögensanlage

Streuung: Bei Investitionen in Klimafonds oder -zertifikaten handelt es sich um Themenprodukte, die aufgrund ihrer Spezialisierung ein höheres Risiko mit sich bringen als breit gestreute Produkte. Das steht ausdrücklich in vielen Fondsprospekten.

Risiko: Auch bei boomenden Wind- oder Solarwerten kann es Einbrüche geben, wie das Beispiel der SAG Solarstrom zeigt. Sie sind keine Selbstläufer, sondern müssen gut gemanagt werden, wie jedes andere Unternehmen auch.

Renditechancen: Anleger sollten sich überdies bewusst sein, dass in den Fonds sehr häufig Titel erneuerbarer Energietechniken enthalten sind und maßgeblich zur starken Wertentwicklung beigetragen haben. Das muss nicht so bleiben.

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