Klaus Kaldemorgen „Die Anleger verlieren ihr Gespür für Risiken“

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Aktienquote nach wie vor hoch

Insgesamt machten Aktien vor Absicherung zuletzt rund 40 Prozent der Bestände des Fonds aus. Ende November bildeten Aktien der Deutschen Telekom laut Angaben der DWS die viertgrößte Position hinter einem Floating-Rate-Notes-Fonds der Deutschen Bank, einem Gold-ETF und einer italienischen Staatsanleihe. Die Telekom-Aktie hat im vergangenen Jahr wegen des harten Wettbewerbs auf dem deutschen Heimatmarkt knapp zehn Prozent verloren.

Bei festverzinslichen Papieren entfiel im Fonds mit 7,7 Prozent der größte Anteil auf US-Anleihen. Italienische Schuldverschreibungen rangieren auf dem zweiten und Luxemburger Bonds auf dem dritten Platz. Während US-Treasuries zuletzt höhere Renditen abwarfen als viele europäischen Staatsanleihen, machte hier jedoch der schwächere Dollar einen Großteil dieser Gewinne des in Euro notierten Fonds zunichte.

Kaldemorgen sagt, er habe das Engagement in Hochzinsanleihen reduziert und stattdessen auf Staatsanleihen umgestellt, möchte dies aber mehr als Bargeld-Ersatz verstanden wissen, denn als strategischen Schritt. Er sehe keinen offensichtlichen Auslöser für ein Ende der globalen Börsenrally. Dennoch lässt er weiterhin Vorsicht walten.

„Die Anleger sollen vor allem kein Geld verlieren“, sagt Kaldemorgen mit Blick auf seinen Fonds. „Nach oben ist die Schmerzgrenze nicht so groß.“

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