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Laut Zeitungsbericht Erster deutscher Hedge-Fonds gibt auf

In Deutschland schließt offenbar erstmals ein nach hiesigem Recht aufgelegter Hedgefonds. Aus Mangel an Investoren werde der Fonds Lion Global Opportunity der Gesellschaft Lion Advisors in den nächsten Monaten abgewickelt, berichtet die „Financial Times Deutschland“.

HB HAMBURG. Der Hedgefonds hatte Anfang des Jahres ein Volumen von rund 170 Millionen Euro und war damit einer der größten hier zu Lande. „Voraussichtlich gehen Ende März die letzten Investoren aus dem Fonds“, sagte Peter Neumayer, geschäftsführender Gesellschafter von Lion Advisors, der „FTD“. Die Gesellschaft werde im Laufe des Jahres schließen.

Der Fonds, der aus dem Eigenhandel der HypoVereinsbank (HVB) heraus gegründet wurde, verwaltete zeitweise 250 Mill. Euro. Als Stolperstein für Lion erwies sich, dass die HVB Großinvestor blieb und nach Angaben von Lion im November und im Februar insgesamt 125 Mill. Euro aus dem Fonds abzog. „Wir hatten eine Ausstiegsoption“, sagte ein HVB-Sprecher. Die anderen Investoren hätten daraufhin auch Gelder abgezogen, sagte Neumayer.

Offiziell äußerte sich die Bank nicht zu den Gründen für den Rückzug aus dem Fonds, der 2005 nach eigenen Angaben eine Rendite von rund 14% erzielte. In informierten Kreisen hieß es, der neue Eigner UniCredit habe nach der HVB- Übernahme entschieden, das Geld abzuziehen, berichtet die „FTD“.

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