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Marktanalyse Aktienbörsen treiben den Fondsabsatz

Das gute Aktienjahr 2006 hat den darauf spezialisierten Fondsanbietern in Europa wachsenden Absatz beschert. Auch der Wunsch der Anleger nach sicheren Anlagen, etwa Geldmarktfonds, brachte entsprechenden Adressen gute Ergebnisse. Das zeigt eine Auswertung der Analysefirma Feri FMI für das Kalenderjahr 2006.

ina FRANKFURT. JP Morgan Asset Management führt die paneuropäische Absatz-Hitliste mit Verkäufen in Höhe von netto knapp 35 Mrd. Euro an. Ein großer Teil davon ist den Geldmarktprodukten zuzuschreiben. „Rund 20 Milliarden Euro entfallen auf diesen Bereich“, sagt Peter Schwicht, Deutschland-Chef von JP Morgan Asset Management.

Geldmarktfonds werden insbesondere in Frankreich häufiger von Unternehmen zur Liquiditätssteuerung eingesetzt. Francois Bazin, der den europäischen Vertrieb bei der drittplatzierten Société Générale Asset Management führt, erkennt noch eine weitere Interessentengruppe: „Auf der Käuferseite sehen wir auch mehr Private-Equity-Fonds, wenn diese noch nicht investiert sind und die Wartezeit überbrücken müssen.“

Axa Investment Managers liegt auf dem zweiten Rang der Absatz-Rangfolge. Bei dieser Gesellschaft spielen auch die Aktienportfolios im Verkauf eine wichtige Rolle, ähnlich wie bei den beiden anderen Anbietern im Spitzentrio. Besonders fragt waren jeweils Fonds für US-Werte und Schwellenländer.

Der Gesamtabsatz auf den europäischen Fondsmärkten von annähernd 319 Mrd. Euro trieb das Vermögen der 960 einbezogenen Anbieter über die Marke von fünf Bill. Euro. Davon entfallen 858 Mrd. Euro bzw. 17 Prozent auf die zehn größten Anbieter.

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