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MSCI droht Moskau Russland könnte aus Schwellenländer-Index fliegen

Trotz der drastischen Leitzinserhöhung der Zentralbank sind die russischen Finanzmärkte unter Druck. Nun droht der nächste Schlag für die Moskauer Börse: MSCI könnte das Land aus seinem Schwellenländer-Index streichen.
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Die Talfahrt der russischen Märkte hatte sich im Zuge der westlichen Sanktionen als Folge der Ukraine-Krise beschleunigt. Quelle: Reuters

Die Talfahrt der russischen Märkte hatte sich im Zuge der westlichen Sanktionen als Folge der Ukraine-Krise beschleunigt.

(Foto: Reuters)

Der Index-Anbieter MSCI könnte Russland aus seinem Schwellenländer-Index herausnehmen. Sollte Moskau Kapitalverkehrskontrollen einführen, die den Zugang zum russischen Aktienmarkt erschweren, könnte das zum Ausschluss des MSCI Russia Index aus dem MSCI Emerging Markets Index führen, teilte der Index-Anbieter am Mittwoch mit.

Sollte MSCI einen solchen Schritt beschließen, wären Fonds, die Produkte auf Grundlage dieses Index anbieten, gezwungen, russische Aktien zu verkaufen. Dies wäre ein weiterer Schlag für die Moskauer Börse. Trotz einer drastischen Leitzinserhöhung der russischen Zentralbank sind die dortigen Finanzmärkte unter Druck. So verbuchte der russische Leitindex am Dienstag den größten Tagesverlust seiner Geschichte. Am Mittwoch erholte er sich etwas von den jüngsten Verlusten und stieg um rund vier Prozent.

Die Talfahrt der russischen Märkte hatte sich im Zuge der westlichen Sanktionen als Folge der Ukraine-Krise beschleunigt. Die Konjunktur brach ein, Investoren zogen zuletzt Milliarden Dollar ab. Auch der fallende Ölpreis hat ein Loch in den Haushalt des rohstoffreichen Landes gerissen.

Die russische Wirtschaft könnte der Moskauer Zentralbank zufolge im kommenden Jahr um rund 4,5 Prozent schrumpfen, sollte sich der Ölpreis bei 60 Dollar je Barrel einpendeln.

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2 Kommentare zu "MSCI droht Moskau: Russland könnte aus Schwellenländer-Index fliegen"

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  • In Deutschland läufts gut. Ok, mal von der Auto-Industrie abgesehen, die angeblich schon wieder Steuern braucht, um ein brauchbares E-Mobil zu entwickeln. Und wir haben eine schwarze Null. Die ab nächstes Jahr gemästet wird, mit PKW-Maut, erhöhter Grundsteuer, neuem Soli, ...

  • Wo läuft's denn gut? Ukraine? Griechenland? Japan? USA? Norwegische Krone? Brasilien? China? Bisschen schmalbrüstig, solche Meldungen...

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