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Norwegischer Ölfonds schmiert ab Das zweite Minus in Folge

Der norwegische Staatsfonds macht Verluste: Zum zweiten Mal gibt es ein negatives Quartalsergebnis. Nun wird der Anteil der Euro-Aktien reduziert. Was Anleger trotzdem vom größten Pensionsfonds der Welt lernen können.
23.12.2015 - 20:25 Uhr
Die Einnahmen fließen in den Staatsfonds. Quelle: dpa
Ölplattform in der Nordsee

Die Einnahmen fließen in den Staatsfonds.

(Foto: dpa)

Stockholm Neidisch haben Anleger in den vergangenen zwei Jahrzehnten ihre Blicke gen Norden gerichtet. In der norwegischen Hauptstadt Oslo demonstrierte der „Statens pensjonsfond utland“ (Staatlicher Pensionsfonds Ausland), wie man durch kluge Anlagen für ansehnliche Renditen sorgen kann. Der größte Staatsfonds der Welt, der im Volksmund auch Ölfonds genannt wird, galt als Beispiel für langfristige und strategisch geschickte Investments.

So war das bisher, Jahr für Jahr. Doch die Zeiten ändern sich. Zum zweiten Mal in Folge musste der Chef des Ölfonds, Yngve Slyngstad, seinen Landsleuten ein Quartalsminus beichten. Im dritten Quartal verzeichnete der Fonds einen Verlust von umgerechnet 29 Milliarden Euro. Damit lag die Rendite bei minus 4,9 Prozent. Schon im zweiten Quartal hatte der Fonds ein Minus von acht Milliarden Kronen gemacht.

Marktschwankungen und Skandale sind Schuld

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